Wie Sie Briefe und Postkarten von Teneriffa richtig versenden


Auf Teneriffa gibt es kein Post-Monopol. Neben der staatlichen „Correos“ gibt es auf den Kanaren auch zahlreiche private Anbieter. Diese sind an den andersfarbigen Briefkästen zu erkennen. Hier erfahren Sie, was Sie beachten sollten und wie Ihre Urlaubspost sicher in der Heimat ankommt.

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Die verschiedenen Briefmarken und Briefkästen auf Teneriffa

Seit der Liberalisierung des spanischen Post-Markts starteten diverse private Post-Anbieter. Egal ob Briefe oder Postkarten: Auf Teneriffa ist beim Post-Versand Vorsicht geboten. Touristen, die beispielsweise ihre Postkarten in Souvenirläden oder kleineren Geschäften kaufen, erhalten oft Briefmarken der privaten Post-Dienste. Mit solchen Marken ausgestattete Post muss in besondere Briefkästen gesteckt werden. Zu den neueren Anbietern in den kanarischen Ballungsgebieten gehören unter anderen „Easy Post“, „Swiss Post“ und „Sun Post“.

Die Briefkästen der staatlichen Post sind gelb. Sowohl auf der Briefmarke als auch auf dem Briefkasten steht der Schriftzug „Correos“. Die Privaten Anbieter dagegen nutzen andersfarbige Briefkästen. Auf der Straße sind die Kästen meist in roter Farbe gehalten. Zudem bieten auch viele Geschäfte eigene Briefkästen an, die ebenfalls von den privaten Anbietern geleert werden.

Wie lange ist Post aus Teneriffa unterwegs?

Der Versand von Postkarten und Briefen dauert von Teneriffa aus unterschiedlich lang. In der Regel sollten Sie mindestens eine Woche bis zehn Tage einplanen. In Einzelfällen kann es jedoch länger dauern. Auch die verschiedenen Anbieter benötigen unterschiedlich lang, um die Urlaubspost zuzustellen.

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Was passiert, wenn Post in den falschen Briefkasten geworfen wurde?

Sollten Sie Post mit der Briefmarke des staatlichen Anbieters in einen Kasten der privaten Anbieter geworfen haben, so kann es nach Aussage zahlreicher Leser passieren, dass die Post deutlich verzögert oder sogar niemals ankommt. Auch andersherum soll dies bereits vorgekommen sein. Uns wurden diverse Fälle gemeldet, in denen Touristen genau dieser Fehler unterlaufen und die Urlaubspost nicht in der Heimat angekommen sei.

Sie sollten beim Kauf von Briefmarken genau beachten, von welchem Anbieter diese sind. Am besten sehen Sie vorher nach, welche Briefkästen sich in Ihrer Nähe befinden. Im Zweifelsfall kann Ihnen meist auch das Hotelpersonal helfen.

Haben Sie bereits Erfahrungen mit der Post auf Teneriffa gemacht? Dann berichten Sie uns unten in einem Kommentar darüber!

Übrigens: Hier erfahren Sie, was Sie beim Paket-Versand nach Teneriffa beachten sollten.

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31 Kommentare

  1. Christian Lohmann schrieb am

    Wir haben im Januar 2018 sechs Postkarten mit Sun Post Briefmarken in den entsprechenden roten Briefkasten vor dem kleinen Geschäft in Alcála auf Teneriffa geworfen. Nicht eine einzige ist angekommen.

  2. Rosi schrieb am

    Ok, ich habe meine Postkarten im kleinen Supermarkt in Costa Adeje gekauft und die Briefmarken auch. Es waren Schweizer Briefmarken. Die Verkäuferin machte mich darauf aufmerksam, dass ich die Post in eine kleine gelbe Box im Laden werfen sollte. Leider kam ich nicht mehr dort vorbei und warf die Post in den Briefkasten im Hotel bei der Abreise. Der war grau. Keine Ahnung, ob meine Post nach Deutschland jemals ankommt. Naja, viel blöder war, dass wir unser Gepäck bei der Landung in Frankfurt nicht mehr bekamen. Das blöde daran, dass man mit Condor nicht wirklich online Kontakt aufnehmen kann. Man bekommt nur automatische Antworten sonst nix.

  3. Rudi Wieland schrieb am

    Wir haben im Februar 2017 Postkarten auf Teneriffa bei „Sun Post“ mit entsprechenden Marken versehen und korrekt aufgegeben. Sie sind bis heute nicht in Deutschland angekommen. Ähnliches haben wir auch schon mit „Swiss Post“ erlebt. Die Post kam aber wenigstens an, wenn auch mit mehrmonatiger Verspätung.