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Dienstag, 20. Oktober 2026
Kanaren

Regenwarnung trifft die Kanaren, besonders eine Insel betroffen

Regenwarnung auf den Kanaren: Auf einer Kanarischen Inseln sind binnen zwölf Stunden bis zu 60 Liter pro Quadratmeter möglich.
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  • Das AEMET gab für El Hierro und La Palma eine gelbe Regenwarnung heraus.
  • Auf El Hierro sind binnen zwölf Stunden bis zu 60 Millimeter Regen möglich.
  • Ab Donnerstag zieht starker Saharastaub (Calima) über sechs der Kanarischen Inseln und verschlechtert die Luftqualität.
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Für El Hierro und La Palma hat die spanische Wetterbehörde AEMET eine gelbe Regenwarnung herausgegeben. Auf El Hierro besteht sie seit Montag um 17 Uhr und endet am Dienstag um 17.59 Uhr. Binnen einer Stunde rechnet das AEMET auf El Hierro mit bis zu 15 Millimetern Regen, innerhalb von zwölf Stunden können es bis zu 60 Millimeter werden. Die Wahrscheinlichkeit gibt die Behörde mit 40 bis 70 Prozent an.

Ganz La Palma steht am Dienstag von 0 Uhr bis 17.59 Uhr unter gelber Regenwarnung. Besonders an den Süd- und Osthängen der Insel sind bis zu 15 Millimeter Niederschlag pro Stunde möglich, wobei das AEMET auch hier von einer Wahrscheinlichkeit zwischen 40 und 70 Prozent ausgeht.

Auf El Hierro können kräftige Schauer zudem Gewitter mit sich bringen. Auch eine Regenwarnung für Lanzarote rechnete mit bis zu 15 Millimetern Niederschlag in einer Stunde.

Starke Calima erreicht sechs Kanaren-Inseln

Am Donnerstag zieht laut Calima-Vorhersage starker Saharastaub über El Hierro, La Gomera, Teneriffa, Gran Canaria, Fuerteventura und Lanzarote. Grundlage der Prognose sind das Copernicus-Modell CAMS sowie Messungen der Europäischen Umweltagentur.



Auf Lanzarote und Fuerteventura erreichen die PM10-Werte im Tagesmittel jeweils 71 Mikrogramm pro Kubikmeter. Für Gran Canaria werden 68 Mikrogramm erwartet, während es auf Teneriffa, La Gomera und El Hierro jeweils 56 Mikrogramm sind. Damit ist die Luftqualität auf allen sechs Inseln schlecht. Schon bei einem früheren Wetterwechsel schloss sich an Regen und Wellen eine anschließende Calima auf den Kanaren an.

Weil der feine Staub Augen und Atemwege reizen kann, sollten Menschen mit Asthma, anderen Atemwegs- oder Herzerkrankungen, ältere Menschen und Schwangere körperliche Anstrengung im Freien vermeiden. Die Belastung lässt sich durch geschlossene Fenster und Türen sowie ausreichend Flüssigkeit verringern.

In den Höhenlagen von La Palma können Regen und Gewitter Sturzbäche verursachen, die durch Barrancos bis hinunter zur Küste fließen. Deshalb ist für Menschen in und nahe diesen Schluchten besondere Vorsicht geboten.

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