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Freitag, 14. August 2026
Teneriffa-Tiere

Teneriffa-Tier Mia sucht aus Frankfurt eine neue Familie

Mia ist ein Teneriffa-Tier-Notfall. Sie hat es bereits nach Frankfurt geschafft. Dort wartet sie jetzt auf eine neue Familie.

Mia sucht dringend ein neues Zuhause. Sie ist eine sehr liebevolle, anhängliche, sanfte, verschmuste und menschenbezogene Hündin, die ihr Rudel über alles liebt. Ihre Zweibeiner sind ihr einfach das Allerwichtigste. Mia bleibt zuverlässig allein, orientiert sich gut an ihren Bezugspersonen und kommt in einem ruhigen, strukturierten Rahmen gut zur Ruhe. Stubenrein ist sie inzwischen auch. Doch es gibt eine andere Herausforderung.

Das ist Teneriffa-Tier Mia

Mia hat nicht nur ein bildhübsches, sondern auch ein sehr schlaues Köpfchen und liebt es, sich zu bewegen. Regelmäßiges Auspowern auf der Wiese (aktuell noch an der Schleppleine), lange Gassigehrunden in Verbindung mit Kopfarbeit wie Schnüffeln, Suchen oder auch Hundesport sind für Mia essenziell. Sie hat so viel Energie, dass zwei Spaziergänge am Tag nicht ausreichen. Sie braucht mehr, um zufrieden zu sein. Freilaufen geht zurzeit noch nicht, da sie einen gewissen Jagdtrieb hat und Katzen oder Eichhörnchen sehr spannend findet. Das muss noch fleißig geübt werden.

Mia ist eine sehr sensible Hündin, die zwar körperliche Nähe braucht und auch sucht, ihr gleichzeitig aber auch mal zu viel werden kann. Leider hat sie sich angewöhnt, in solchen Momenten ab und an nach ihren Menschen zu schnappen und vereinzelt auch zu beißen – ohne erkennbare, vorherige Ankündigung. Das ist natürlich ein Tabu, vor allem, wenn kleine Kinder im Spiel sind.



Deshalb suchen wir für Mia nun dringend neue Menschen mit viel Hundeverstand, Liebe, Geduld und Einfühlungsvermögen, die ihre Körpersprache und Distanzsignale erkennen und respektieren und ihr die Sicherheit und Verlässlichkeit geben – in ihrem ganz eigenen Tempo. Ihre aktuellen Besitzer arbeiten bereits an ihrer Impulskontrolle. Das muss im neuen Zuhause unbedingt fortgesetzt werden.

Außerdem braucht Mia liebevolle Konsequenz und Klarheit beim Geben von Signalen und Setzen von Grenzen. Im künftigen Haushalt sollten natürlich keine Kleinkinder mehr leben. Außerdem müssen ihre Zweibeiner viel Zeit und Lust haben, sie täglich auszulasten, und das über die „normale“ Gassirunde hinaus.

Mit anderen Hunden hatte Mia in den vergangenen Monaten wenig Kontakt, da die Begegnungen nicht immer einfach waren. In ihrer Zeit in der Arche Noah entschied sie vor allem nach Sympathie. Sie kann also durchaus Spaß mit Artgenossen haben, reagiert bei zu viel Nähe aber möglicherweise ähnlich wie oben beschrieben. Wir glauben deshalb, dass sich Mia als Einzelhund am wohlsten fühlen würde.

Ansonsten ist Mia eine sehr sanfte, loyale und menschenbezogene Hündin und eine ganz tolle Begleiterin – in einem für sie passenden Umfeld. Als sie das erste Mal ihr Zuhause verlor, damals noch auf Teneriffa, brach ihre Welt zusammen. Nach ihrem Aufenthalt im Tierheim, der für sie sehr schlimm war, holte ihre neue Familie sie nach Deutschland. Leider verliert sie nun noch einmal ihre Menschen. Wir hoffen sehr, dass es sie nicht noch einmal so aus der Bahn werfen wird, wie beim ersten Mal.

Das ist Mias Geschichte

Als Mia von ihrer Familie in der Arche Noah auf Teneriffa abgegeben wurde, litt sie Höllenqualen und ganz furchtbar unter der Trennung. Sie war es offensichtlich auch überhaupt nicht gewöhnt, eine Weile ohne ihre Bezugspersonen zu sein, was im Tierheim nicht ausbleibt. Jedes Mal, wenn wir sie alleine in ihrem Gehege zurückließen, weinte sie bitterlich.

Ihre Familie gab sie nicht leichtfertig und nur unter vielen Tränen ab, da sie einfach keine Bleibe mit Hund fanden. Auf Teneriffa ist das wirklich eine Herausforderung. Wann immer sie im Tierheim die Möglichkeit hatte, kletterte Mia über 2,5 Meter hohe Zäune, nur um bei Menschen sein zu können. Deshalb musste sie „strafversetzt“ werden in einen Freilauf mit besonderem Zaun.

Beschreibung der aktuellen Familie

„Zuerst möchte ich sagen, dass Mia im Grunde ein ganz toller Hund ist. Sie hat in den vergangenen Monaten unglaublich viel gelernt, sie bleibt problemlos mehrere Stunden allein, ist im Alltag lieb, anhänglich und hat ein sehr warmes Wesen. Wir haben sie wirklich ins Herz geschlossen und ich bin dankbar, dass sie die Chance bekommen hat, bei uns anzukommen.

Über weite Strecken lief es tatsächlich richtig gut, gerade deshalb trifft es uns jetzt besonders, dass sich die Situation in den vergangenen Wochen anders entwickelt hat. Trotz mehrwöchigem Training und viel Management zeigt sich, dass ihr die Impulskontrolle in bestimmten Situationen weiterhin schwerfällt. In den vergangenen Monaten kam es wiederholt zu Schnapp- oder Beißsituationen gegenüber unserem vierjährigen Sohn.

Nach einem dieser Vorfälle haben wir Mia tierärztlich untersuchen lassen, da wir zunächst vermutet haben, dass eventuell Schmerzen oder eine lokale Problematik dahinterstecken könnten (Warnschnappen). Der Tierarzt konnte jedoch keine Ursache feststellen. Die Situationen traten trotz Aufsicht und vorsichtigem Umgang teilweise sehr plötzlich auf. Genau diese Unvorhersehbarkeit macht es für uns im Familienalltag mit Kleinkind nicht mehr verantwortbar.

Unser Eindruck ist, dass Mia körperliche Nähe nur dann gut zulässt, wenn für sie wirklich alles passt und dass es uns, trotz Erfahrung und sehr bewusster Führung, schwerfällt, diese Grenze zuverlässig einzuschätzen.

Fotos von Teneriffa-Tier Mia

Teneriffa-Tier Mia 2Foto: Arche Noah
Teneriffa-Tier Mia 3Foto: Arche Noah

Teneriffa-Tier Mia im Steckbrief

Rasse: Mischling
Geschlecht: weiblich
Geboren: Januar 2023
Größe: 55 Zentimeter
Gewicht: ca. 20 Kilo
Ort: Raum Frankfurt

Kontakt zu Mia aufnehmen

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Das ist die Arche Noah

In unserem Video erfahren Sie mehr über die Arche Noah auf Teneriffa:

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