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El Hierro: Fortschritte bei Sozialdiensten und am Flughafen

El Hierro setzt mit einem neuen Sozialpakt und Fortschritten am Flughafen wichtige Akzente. Außerdem gibt es weitere Themen des Tages.

Von Juan Martín – letzte Änderung: – Lesedauer: 2 Minuten – 0 Leserkommentare bei Teneriffa News

El Hierro spricht über neue Sozialmittel, die Lage am Flughafen und Proteste der Fischer sowie weitere Entwicklungen. In unserer heutigen Tageszusammenfassung erfahren Sie, was das Inselgeschehen am Mittwoch bestimmt.

El Hierro besiegelt Sozialpakt bis 2028 mit 18,29 Millionen Euro

Das Cabildo hat ein neues Abkommen für soziale Dienste bis 2028 geschlossen. Der Vertrag mit der Kanarenregierung umfasst knapp 18,3 Millionen Euro und regelt Leistungen für Abhängigkeit, Senioren, Menschen mit Behinderungen und Kinder unter sechs Jahren. Sozialdezernent Amado Carballo sagte, der Rahmen gebe Planungssicherheit für Personal und Verbesserungen. Die Mittel steigen 2025 um mehr als 20 Prozent und 2026 um 40 Prozent gegenüber 2024. Präsident Alpidio Armas betonte, die Vereinbarung decke zentrale Bedürfnisse, weitere Schritte blieben nötig.

Flughafen El Hierro normalisiert Frühverbindung nach Teneriffa Nord

Der Flughafen hat den ersten Flug nach Teneriffa Nord fast wieder in den Plan gebracht. Aena teilte dem Cabildo mit, die Maschine starte nun 15 Minuten früher und hebe um 7.40 Uhr in Teneriffa Nord ab. Die Verbindung landet gegen 8.20 Uhr auf El Hierro und nähert sich damit der früheren Routine. Das Cabildo führte die monatelangen Verzögerungen auf Personalengpässe bei SAERCO zurück und erklärte, man habe den Dienst eng begleitet. Aena will die Abflugzeit schrittweise insgesamt um 20 Minuten vorziehen.

Fischer in La Restinga kritisieren EU-Kontrollregeln

Fischer haben in La Restinga gegen die neue EU-Fischereikontrollverordnung demonstriert. Sie kritisierten unter anderem die Pflicht, die Ankunft vier Stunden vorher zu melden, sowie die elektronische Erfassung aller Fänge ab dem ersten Kilogramm. Die Branche hält die Vorgaben für handwerkliche Küstenboote für kaum umsetzbar und warnt vor Bürokratie und Sicherheitsrisiken an Bord. Mehr dazu lesen Sie hier.

Cabildo lädt Papst Leo XIV. nach El Hierro

Der Inselrat hat Papst Leo XIV. offiziell nach El Hierro eingeladen. In dem Schreiben schilderte die Institution die Migrationslage der vergangenen drei Jahre, in denen Tausende Menschen unter teils lebensgefährlichen Bedingungen auf die Insel gelangten. Der Brief würdigt die solidarische Aufnahme durch Bevölkerung, Notdienste und Freiwillige und verwies auf die eigene Migrationsgeschichte der Insel. Präsident Alpidio Armas erklärte, er stehe für logistische Vorbereitungen bereit. Ein Besuch hätte laut Cabildo auch internationale Signalwirkung für die humanitäre Krise an Europas Grenzen.

Seniorenresidenz in La Frontera macht Fortschritte, Personal bleibt Engpass

Das Cabildo hat den Bau der Seniorenresidenz in La Frontera weiter begleitet. Inselpräsident Alpidio Armas und Sozialdezernent Amado Carballo besprachen mit Tragsa den Stand und koordinierten die nächsten Schritte. Tragsa berichtete, fehlendes Fachpersonal auf der Insel habe den Start verzögert. Innenreinigungen, Rodungen, Grabenfüllungen und die Umzäunung laufen bereits, Aufträge für Trockenbau, Dachabdichtung und Maurerarbeiten wurden vergeben. Ein Vertrag zur Maschinenmiete blieb unbesetzt, neue Ausschreibungen für zentrale Gewerke, darunter Installationen, stehen an.


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Juan Martín

Juan Martín ist Journalist bei Teneriffa News. Er ist auf den Kanaren zu Hause und kennt sich dort bestens aus. Zum Autorenprofil von Juan Martín.

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