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Donnerstag, 10. September 2026
El Hierro

Küstenwache bringt 152 Migranten aus Cayuco nach El Hierro

Vor El Hierro hat die Küstenwache der Kanaren 152 Migranten aus einem Cayuco an Land gebracht. Eine Person überlebte die Überfahrt nicht.
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  • Die Küstenwache rettete 152 Migranten aus einem Cayuco vor El Hierro.
  • Eine Person überlebte die Überfahrt nicht, die Einsatzkräfte bargen den Leichnam.
  • Das Schiff mit den Geretteten legte am Donnerstag um 3 Uhr in La Restinga an.
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Vor El Hierro hat die Küstenwache 153 Menschen aus einem auf hoher See treibenden Flüchtlingsboot gerettet. Für eine Person kam jede Hilfe zu spät. Auch der Leichnam wurde von den Einsatzkräften an Land gebracht. Unter den Überlebenden befanden sich 130 Männer und 22 Frauen.

Ausgelöst wurde der Einsatz am Mittwoch um 19.20 Uhr, als im Koordinierungszentrum von Teneriffa die Meldung einging, ein Boot treibe rund 29 Seemeilen südwestlich des Hafens von La Restinga.

Der Rettungshubschrauber Helimer 204 nahm Kurs auf das Seegebiet und sichtete das auf den Kanaren umgangssprachlich als «Cayuco» bezeichnete Boot auf hoher See. Gleichzeitig liefen zwei Rettungsboote aus, eines von La Gomera, das andere von El Hierro.

El Hierro: Migranten erreichen La Restinga um 3 Uhr

Die Salvamar Navia brachte ein Schlepptau am Cayuco an, um das überfüllte Boot in der Dunkelheit zu sichern. Gegen 21 Uhr nahm die Besatzung sämtliche Insassen an Bord und barg den Verstorbenen. Wegen starken Windes und hohen Wellengangs konnte das Cayuco nicht abgeschleppt werden. Nachdem sich die Retter versichert hatten, dass niemand mehr an Bord war, lösten sie die Verbindung. Das Boot trieb anschließend auf die offene See davon.



Um die Menschen schneller an die Küste zu bringen, wurden die Geretteten noch auf dem Atlantik auf ein größeres Schiff umgeladen. Am Donnerstag um 3 Uhr kanarischer Zeit legte das Schiff am Kai von La Restinga an.

An Land warteten bereits Helferinnen und Helfer, um die Migranten zu versorgen und um mit der Erkennungsarbeit zu beginnen. Das Rote Kreuz und der kanarische Rettungsdienst untersuchten die 152 Überlebenden und koordinierten die gerichtliche Übergabe des Leichnams.

La Restinga im Süden von El Hierro ist bereits seit Jahren der Hafen, in dem die auf der Atlantikroute geretteten Boote hauptsächlich anlanden. In diesem Jahr ist die Zahl der Migranten, die über die gefährlichste Fluchtroute der Welt auf den Kanaren ankommen, deutlich gesunken. Allerdings gibt es Berichte, nach denen eine erneute Zunahme erwartet wird.

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