Ein Lastwagen mit Butangasflaschen ist am Mittwoch auf der Hauptzufahrt nach Santa Cruz de Tenerife umgekippt. Der Rettungsdienst der Kanaren musste die zwei Insassen des Fahrzeugs versorgen. Der Unfall ereignete sich an der Verbindung der Südautobahn TF-1 mit der TF-4 in Richtung der Hauptstadt Teneriffas.
Die Feuerwehr von Santa Cruz rückte aus, da neben dem LKW auch zahlreiche Gasflaschen auf der Fahrbahn lagen. Die Einsatzkräfte sicherten und räumten den Bereich, damit ein Abschleppwagen den Lastwagen abtransportieren konnte. Dabei entdeckten die Einsatzkräfte, dass mehrere Gasflaschen Lecks hatten.
Neben der Feuerwehr waren die Guardia Civil, der Rettungsdienst und der Straßendienst der Inselverwaltung von Teneriffa im Einsatz.
Teneriffa: Meistbefahrene Zufahrt nach Santa Cruz dicht
Die Kreuzung von TF-1 und TF-4 ist einer der wichtigsten Zugänge zur Inselhauptstadt. Entsprechend groß war das Verkehrschaos im Anschluss an den Unfall. Die jüngste Verkehrszählung der Inselverwaltung von Teneriffa zeigt, dass die Messstelle Vía de Penetración im Juli durchschnittlich rund 38.000 Fahrzeuge pro Tag passierten.
Auf allen Zählstellen der Insel zusammen erfasste die Inselverwaltung im selben Monat im Schnitt etwa 1,75 Millionen Fahrzeugbewegungen täglich. Der Anteil schwerer Fahrzeuge, zu denen auch der Gas-LKW zählt, lag bei 4,4 Prozent.
Bei Unfällen kamen auf den Kanaren zwischen Januar und August 31 Personen ums Leben. Auf Gran Canaria, Lanzarote und Fuerteventura verzeichneten die Behörden mit 15 sogar einen Verkehrstoten mehr als im Vorjahreszeitraum. Auf Teneriffa, La Palma, La Gomera und El Hierro zählte das Straßenverkehrsamt 16 Todesopfer (mehr dazu unten).
Zum Schweregrad der Verletzungen der beiden Insassen des Gas-LKW und zur Ursache des Unfalls konnte die Ortspolizei bislang keine Angaben machen. Die Ermittlungen dauern den Behörden zufolge an.
















«Teneriffa: Lastwagen mit Gasflaschen umgekippt»
Noch keine Kommentare zu diesem Artikel.