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Montag, 20. Juli 2026
Gran Canaria

Trotz Schutz: 50 Jahre alter Drachenbaum auf Gran Canaria gefällt

Unbekannte haben auf einer Finca einen geschützten Drachenbaum gefällt. Die Behörden haben Ermittlungen eingeleitet. Es drohen hohe Strafen.

Rund 50 Jahre hatte er auf dem Buckel, und eigentlich genoss er besonderen Schutz. Trotzdem ist auf Gran Canaria jetzt ein Drachenbaum gefallen. Auf einer Finca in La Vega, die zum Gemeindegebiet von Gáldar gehört, haben bislang Unbekannte die Pflanze geschlagen.

Der Stamm des Baumes maß etwa vier Meter in der Höhe, und er stand auf landwirtschaftlichem Grund, der unter Schutz steht. Auf den Kanarischen Inseln sind Drachenbäume besonders geschützt, ohne Genehmigung darf man sie nicht fällen.

Wie der Besitzer der Finca erklärte, hat er das Grundstück bereits seit 13 Jahren verpachtet. Verantwortlich für die Fällung sei nach seinen Angaben vermutlich der jetzige Pächter. Die Behörden haben inzwischen Ermittlungen aufgenommen.

Geschützter Drachenbaum auf Gran Canaria gefällt

Als Symbolpflanze der Kanaren gilt der Drachenbaum, und auf der Liste der besonders geschützten Arten taucht er ebenfalls auf. Für ihren Bestand an alten Drachenbäumen ist die Gemeinde Gáldar bekannt.

In einer landwirtschaftlich genutzten Zone liegt die betroffene Finca, dort wachsen zahlreiche geschützte Pflanzen. Wer gegen das Naturschutzgesetz verstößt, muss auf den Kanaren mit empfindlichen Strafen rechnen. Die Ermittlungen zu dem Vorfall laufen weiter.

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