Teneriffa: Das Golf-Paradies

Die Golfplätze auf Teneriffa verdanken ihren hervorragenden Ruf nicht nur ihren bisweilen weltberühmten Architekten. Auch das ganzjährig milde Klima ist nur ein weiterer Grund unter vielen, warum Golf-Liebhaber die Insel präferieren.

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Vor allem bestechen die Plätze durch ihre beeindruckende Aussicht. Egal ob in Richtung Inselmitte oder zum Atlantik gespielt wird: die Aussicht ist zauberhaft. Wo auch sonst sind die Sandbunker schwarz oder muss eine Kugel über den Ozean aufs Grün gespielt werden?

Kein Wunder also, dass auch die PGA und die Ladies European Tour jedes Jahr Halt auf der Kanareninsel macht. Doch welche sind die schönsten Golfplätze der Insel? Ein Überblick:

„Abama Golf & Spa Resort“

Das „Abama Golf & Spa Resort“ gehört zu den Leckerbissen im Bereich Golf-Sport. Auf Teneriffa sowieso, aber auch in der Welt. Die Anlage verfügt über einen eigenen 18-Loch-Platz. Golfer schätzen den von Golflegende Dave Thomas gestalteten Meisterschaftsplatz als einen der schönsten Europas. Doch damit nicht genug der Prominenz: Schon Bill Clinton hat hier den Golfschläger geschwungen.

Ein Buggy wird bei den bisweilen extremen Temperaturen im Süden Teneriffas und den großen Distanzen von mehr als sechs Kilometern zum Besten Freund des Golfers. Und auch bei der Auswahl des Fahrbaren Untersatzes wurde nicht gekleckert: Die Golfwagen sind hier mit GPS und Kühlfach ausgestattet.

Wird trotz gekühlter Getränke der Golfsport zu anstrengend, kann im Schatten der Palmen und bei leichter Brise vom Meer her eine kleine Rast eingelegt werden. Der Abama Course ist nicht zuletzt wegen eines eigenen Bachs, Seen und Wasserfällen besonders schön, aber bisweilen sehr schwierig zu spielen.

Wem dieser Meisterschaftsplatz zuviel abverlangt, der findet in einem Radius weniger Kilometer gleich vier weitere Golfplätze. Zu den besseren gehören „Golf Adeje“, „Golf del Sur“ und „Amarilla Golf“.

„Golf Las Americas“ und weitere Top-Golfplätze

„Las Americas“ ist ein recht flacher aber gepflegter American-Style-18-Loch-Platz. Für Trainingseinheiten sollte der „Los Palos“ genutzt werden, denn neun Par-3-Löcher und eine Driving-Range bieten nicht ewig Freude am Spielen. Da die Anlagen in Tourismushochburgen liegen, sind beide Plätze meist recht gut frequentiert.

„Amarilla Golf Club“

Der „Amarilla Golf Club“ ist direkt am Meer gelegen und profitiert von spektakulären Ausblicken. Die Spieler können sich dabei an der reichhaltigen Natur der Kanaren erfreuen. Das berühmteste Loch des Platzes ist das 5. Loch. Das Grün ist bei diesem Par 3 nur über den Atlantik von Klippe zu Klippe erreichbar.

„Golf del Sur“

Zu den Klassikern der Insel gehört der im Landesinneren gelegene 27-Loch-Platz „Golf del Sur“. Bereits im Jahr 1987 wurde dieser Platz eröffnet. Seither war er mehrfach Schauplatz großer internationaler Turniere und Standort der Weltrekordschau des Longhitters Karl Woodward. 1999 schlug er dort den Golfball 373 Meter weit. Doch trotz dieser brachialen Leistung fordert der Platz eigentlich viel Präzision. Er bietet zwar breite Fairways, doch seine Vulkanstein-Schluchten sind tückisch. Hinzu kommen diverse Sandbunker mit schwarzem Lavasand.

„Golf Costa Adeje“

Costa Adeje in der Gemeinde Adeje ist der „Nobelvorort“ von Playa de las Américas. Hier liegt der „Golf Costa Adeje“. Im Umkreis zahlreicher Vier- und Fünf-Sterne-Hotels ist der Platz gut ausgelastet. Der 18-Loch-Kurs steht auf einer ehemaligen Bananenplantage. Mit seinen gemauerten Konturen bietet er einen ganz besonderen Charme. Der Golfplatz grenzt direkt an den Atlantik und bietet an einigen Stellen einen sensationellen Ausblick bis nach La Gomera.

„Buenavista Golf“ und der „königliche Golfplatz“

Obwohl die Golfplatz-Dichte im Süden der Ferieninsel besonders hoch ist, gibt es auch im Norden Möglichkeiten, die weiße Kugel zu spielen: Im Nordwesten liegt „Buenavista Golf“. Schon der Weg zum Platz ist ein Abenteuer. Nach einer Aussichtsreichen Tour über kleine Bergstraßen wird der Platz von Legende Severiano Ballesteros erreicht. Der „Buenavista Golf“ gilt als landschaftlicher Höhepunkt der Golf-Tour auf Teneriffa. Zudem ist er aufgrund seiner Lage weniger stark ausgelastet.

Der Platz liegt in Buenavista del Norte umringt von Klippen und bietet einen Blick hinunter auf das tiefblaue Meer sowie das höher gelegene Teno-Massiv. Gespielt werden 18 Löcher, deren Grüns teilweise direkt an den Klippen liegen.

„Real Club de Golf Tenerife“

Nicht weit entfernt thront der „Real Club de Golf Tenerife“. Dieser Platz stammt aus dem Jahr 1932 und wurde von britischen Kaufleuten erbaut. Entsprechend ist das Flair, das den Golfer umgibt.

Wie so oft im Norden Teneriffas herrscht auch hier deutlich mehr Ruhe und eine geringere Touristen-Dichte als auf den Plätzen im Süden der Insel.

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Veröffentlicht in: Aktivurlaub, Buenavista del Norte, Costa Adeje, Golf del Sur, Playa de las Americas, Sport, Teneriffa Süd

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