Für geförderten Wohnraum auf Lanzarote übernimmt das Kanarische Wohnungsinstitut 42 Wohnungen in Playa Blanca.
Der Wohnkomplex liegt in Yaiza, Calle Polonia 7, auf der Parzelle AB5 in der Urbanización Montaña Roja und wird von der Inselregierung von Lanzarote übergeben. Grundlage dafür ist eine Entscheidung des Instituts vom 15. September, dokumentiert im Amtsblatt der Kanaren.
Am 5. Juni 2024 schlossen beide Stellen einen Rahmenvertrag für Wohnungsmaßnahmen, am 16. Dezember 2024 folgte die Vereinbarung über den Kauf der Wohnungen in Yaiza. Danach ließ die Inselregierung die Wohnungen auf ihren Namen eintragen. Drei weitere Regelungen betreffen Fördermittel, Energieversorgung und Berufsbildung:
Kanaren erhöhen Kaufhilfe für junge Wohnungskäufer
Um 1.507.709 Euro erhöht das Kanarische Wohnungsinstitut den Fördertopf für junge Wohnungskäufer, der damit auf 4.507.709 Euro steigt. Neue Anträge können nicht gestellt werden. Berücksichtigt werden ausschließlich Gesuche, die im Rahmen der Ausschreibung vom 7. April fristgerecht eingegangen sind.
Im Jahr 2026 wird die Förderung als Wettbewerbsverfahren durchgeführt. Der Beschluss zur Aufstockung ist hier veröffentlicht.
Gran Canaria: Photovoltaikanlage am Hotel Costa Meloneras
Nördlich der GC-1 bei Kilometer 49 auf Gran Canaria plant Maspalomas Resort eine Photovoltaikanlage mit 5196 Kilowatt Nennleistung. Ihr Strom soll zunächst ausschließlich das Hotel Costa Meloneras versorgen, eine Einspeisung ins Netz ist nicht vorgesehen.
Geplant sind 10.002 Module, die pro Jahr schätzungsweise 10.441.622 Kilowattstunden Strom erzeugen sollen. Noch vor Baubeginn muss Maspalomas Resort ein Umweltüberwachungsprogramm vorlegen. Außerdem sind die Flächen auf geschützte Tiere, invasive Arten und die Kalifornische Kettennatter zu prüfen. Die Umweltentscheidung lässt sich hier nachlesen.
Kanaren: Arbeitsschutz-Zertifikate für Bau-Absolventen
Nach ihrem Abschluss können Absolventen von fünf Bau-Ausbildungen an kanarischen Berufsschulen ein Zertifikat mehr als 60 Stunden Grundausbildung im Arbeitsschutz beantragen. Werden die Lehrgänge halbpräsent oder virtuell angeboten, müssen mindestens 20 Unterrichtsstunden davon in Präsenz stattfinden.
Ein Zertifikat mehr als 300 Stunden für die mittlere Arbeitsschutzstufe sieht die Regelung für den höheren Bildungsgang zur Prävention beruflicher Risiken vor. Die Bildungsinspektion berät die Schulleitungen und überwacht die Vorgaben. Nachzulesen ist die Regelung hier.













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