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Dienstag, 2. Juni 2026
Kanaren

Kanaren erwarten Sturm und hohe Wellen: Vor-Alarm ab Dienstag

Hohe Wellen und Nordostwinde der Stärke sieben haben die Kanaren zum Handeln gezwungen: Ab Dienstagnachmittag gilt Voralarm an den Küsten von Teneriffa, Gran Canaria, La Palma, El Hierro und La Gomera. Die Behörden raten, Molen und Strände zu meiden.

Die Regionalregierung der Kanarischen Inseln hat wegen hoher Wellen und starkem Wind für den gesamten Archipel einen Voralarm ausgerufen. Die sogenannte Prealerta wegen Küstenphänomenen gilt ab Dienstag, 16 Uhr, und betrifft mehrere Küstenabschnitte von Teneriffa, Gran Canaria, La Palma, El Hierro und La Gomera.

Ausgelöst wurde die Maßnahme von der Generaldirektion für Notfallmanagement. Erwartet werden demnach Nordostwinde der Stärke sieben mit Geschwindigkeiten zwischen 50 und 61 Stundenkilometern, die den Seegang verstärken.

Betroffen sind nach Angaben der Behörde der Südosten und Nordwesten von La Palma, der Norden von El Hierro, der Westen von La Gomera, der Südosten und Westen von Gran Canaria sowie der Südosten von Teneriffa. Der Tidenkoeffizient, also der Höhenunterschied zwischen Ebbe und Flut, liegt auf einer Skala zwischen 20 und 120 bei 66. Das hat Konsequenzen:

Sturm und hohe Wellen sorgen für Wetter-Alarm auf den Kanaren

Grundlage der Entscheidung sind Daten der staatlichen Wetteragentur Aemet sowie der kanarische Notfallplan Pefma für widrige Wetterereignisse. Die Hochwasserzeiten am Dienstag wurden für 3.12 Uhr und 15.24 Uhr angegeben. Am Mittwoch folgen die Pleamar-Zeiten um 3.47 Uhr und 16 Uhr, am Donnerstag dann um 4.25 Uhr und 16.38 Uhr.

Die Notfalldirektion rät dazu, sich von Molen, Wellenbrechern und weiteren Stellen mit brechenden Wellen fernzuhalten. Auch wenn die Wellen schöne Fotomotive abgeben, ist ein Aufenthalt an Küstenabschnitten während Wellenwarnungen lebensgefährlich.

Das Baden an Stränden mit Roter Flagge ist strikt untersagt, Aufenthalte an Ständen ohne Aufsicht sollte ebenfalls unbedingt vermieden werden.

Die Behörde empfiehlt außerdem, küstennahe Straßen zu meiden, Boote an geschützten Orten zu sichern und das Fischen in Risikozonen zu unterlassen. Die Prealerta ist die niedrigste Warnstufe im Notfallsystem der Kanaren. Sie dient insbesondere dazu, Einsatzkräfte und Bevölkerung auf eine mögliche Verschärfung der Lage vorzubereiten.

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