Auf den Kanaren folgen auf die Unwetter drei neue Wetter-Warnungen: In vielen Regionen ist der Himmel überwiegend gering bewölkt oder klar, nur im Norden der gebirgigen Inseln ziehen zeitweise dichtere Wolken durch, vor allem in höheren Lagen.
In der zweiten Tageshälfte hält eine Calima Einzug. Staubige Luftmassen aus Nordafrika trüben die Sicht vor allem in mittleren und tieferen Höhenlagen. Der Wind weht meist mäßig bis stark aus nordöstlichen Richtungen, in höheren Lagen und an exponierten Abschnitten sind sehr starke Böen möglich.
Die Temperaturen bleiben auf allen Inseln weitgehend auf dem bisherigen Niveau, mit spürbar milder Luft an den Küsten und etwas frischeren Werten in den Bergen. Dafür gibt es Wetter-Warnungen des spanischen Wetterdienstes Aemet vor Calima, hohen Wellen und Sturmböen. So wird das Kanaren-Wetter nach Inseln:
Calima und Nordostwind bestimmen Kanaren-Wetter am Montag
Im Norden von Teneriffa halten sich zunächst viele Wolken, in höheren Lagen der Nordostseite ist in den frühen Stunden leichter Sprühregen möglich, im Tagesverlauf setzt sich dort aber zunehmend die Sonne durch. An den übrigen Küsten und in den Höhenlagen ist es meist gering bewölkt oder klar, in den höchsten Bereichen des Inselinneren bleibt es sehr kühl mit leicht sinkenden Tiefstwerten und örtlicher Frostgefahr. Die Höchsttemperatur erreicht auf Teneriffa etwa 24 Grad, die Tiefsttemperatur liegt bei rund 17 Grad. Der Wind weht mäßig bis stark aus Nordost, in mittleren und höheren Lagen überwiegt eine östliche Richtung, an der Südost- und Nordwestseite sind stürmische Böen möglich, an der Westküste machen sich zusätzlich lokale Brisen bemerkbar.
Im Norden von Gran Canaria ist es in der Nacht und am frühen Morgen stark bewölkt, in mittleren Höhen kann es vereinzelt zu leichtem Sprühregen kommen, bevor sich tagsüber größere Auflockerungen durchsetzen. In den Gipfellagen sowie im Süden und Osten bleibt es meist sonnig oder nur locker bewölkt. Ab dem Nachmittag breitet sich zunehmend Staub in der Luft über tieferen und mittleren Höhen bis in die Berge aus und verschlechtert die Fernsicht. Die Temperaturen ändern sich auf Gran Canaria kaum, mit einer Höchsttemperatur um 22 Grad und einer Tiefsttemperatur um 17 Grad. Der Wind weht verbreitet mäßig bis stark, an den Küsten überwiegend aus Nordost, in mittleren und höheren Lagen eher aus östlichen Richtungen, mit sehr starken Böen auf den Höhen sowie an der Südost- und Nordwestseite; an der Südwestküste setzt zusätzlich eine lokale Brise ein.
Über Lanzarote überwiegt sonniges Wetter mit nur wenigen Wolkenfeldern. In der Höhe zieht staubige Luft ein, die sich ab der Mittagszeit deutlich bis in Bodennähe ausbreitet und die Sicht spürbar eintrübt. Die Temperaturen bleiben nahezu unverändert, die Höchsttemperatur liegt bei etwa 22 Grad, die Tiefsttemperatur bei rund 16 Grad. Der Wind kommt meist mäßig bis stark aus Nordost, im Inselinneren sind tagsüber sehr kräftige Böen möglich.
Meist gering bewölkt oder klar zeigt sich der Himmel auf Fuerteventura, längere sonnige Abschnitte bestimmen den Tag. In der Höhe strömt staubige Luft ein, die sich ab Mittag deutlich bis zum Boden durchsetzt und die Sicht einschränkt. Die Temperaturen bleiben auf ähnlichem Niveau wie zuvor, mit einer Höchsttemperatur um 21 Grad und einer Tiefsttemperatur um 16 Grad. Der Wind weht überwiegend mäßig bis stark aus Nordost, im Inselinneren sowie im Süden der Halbinsel Jandía sind vor allem am Nachmittag örtlich sehr starke Böen möglich.
Im Norden und Osten von La Palma wechseln dichte Wolken mit Auflockerungen, in den höheren Lagen der Nordostseite ist in den frühen Stunden etwas Sprühregen möglich, der tagsüber nachlässt, während sich größere sonnige Abschnitte durchsetzen. An den Westhängen und in den Gipfellagen bleibt es überwiegend freundlich und trocken. Die Tiefsttemperatur geht im Nordosten von La Palma leicht zurück und liegt bei etwa 14 Grad, die Höchsttemperatur erreicht rund 20 Grad. Der Wind weht meist mäßig bis stark, an den Küsten vorwiegend aus Nordost, in mittleren und höheren Lagen eher aus östlichen Richtungen. In der Region um El Paso sowie an der Nordwest- und Südostseite sind sehr starke Böen möglich, in El Paso können in der Nacht Geschwindigkeiten bis etwa 90 Kilometer pro Stunde auftreten, an der Westküste machen sich zusätzlich lokale Brisen bemerkbar.
Dichte Wolken in den tieferen Lagen des Nordens von La Gomera bringen in der zweiten Nachthälfte in mittleren Höhen vereinzelt leichten Sprühregen, tagsüber setzt sich dort zunehmend freundliches Wetter durch. Im übrigen Inselgebiet dominiert ein meist klarer oder nur leicht bewölkter Himmel. Die Temperaturen zeigen kaum Veränderungen, mit einer Tiefsttemperatur um 18 Grad und einer Höchsttemperatur um 21 Grad. Der Wind weht im Allgemeinen mäßig bis stark, an den Küsten überwiegend aus Nordost, in mittleren und höheren Lagen eher aus östlichen Richtungen, in den Hochlagen sowie an der Nordwest- und Ostseite sind sehr kräftige Böen zu erwarten.
Über El Hierro liegen in den nördlichen Tieflagen zunächst dichtere Wolken, in mittleren Höhen ist in der Nacht etwas Sprühregen möglich, der tagsüber nachlässt, während sich mehr Sonne zeigt. Im übrigen Inselbereich bleibt es meist freundlich mit nur wenigen Wolken. Die Temperaturen ändern sich kaum und liegen bei einer Tiefsttemperatur von etwa 11 Grad und einer Höchsttemperatur um 14 Grad. Der Wind weht überwiegend mäßig bis stark, an den Küsten meist aus Nordost, in mittleren und höheren Lagen eher aus östlichen Richtungen, mit sehr starken Böen auf den Höhen sowie im äußersten Westen und an der Südostseite.
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Kanaren-Wetter am Montag: Calima bringt starken Wind und Wellen-Warnung
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