Auf den Kanaren setzt sich am Sonntag das Wetter der vergangenen Tage fort. Feuchtere Luft, vor allem an den nord- und nordostgerichteten Küsten und Berghängen, staut sich weiter an.
Dort halten sich häufig dichte Wolken mit leichtem Regen oder Nieselregen, während die südlichen und südwestlichen Gebiete meist trocken bleiben und öfter Sonne abbekommen. Die Temperaturen ändern sich insgesamt kaum und bewegen sich verbreitet im für die Jahreszeit eher kühlen Bereich, begleitet von einem mäßigen bis frischen Wind aus Nordost, der in exponierten Regionen zeitweise stark auffrischt, während an den windabgewandten Südwestküsten tagsüber Seebrise und nachts Landbrise überwiegen.
Im Tagesverlauf verstärken sich die Unterschiede zwischen den wolkenreichen Nordseiten und den trockeneren Südseiten vieler Inseln: In den nördlichen und östlichen Landesteilen ist häufiger mit leichtem, meist nur kurzen Regenfällen zu rechnen, besonders in mittleren Höhenlagen, während es in den inneren und südlichen Zonen überwiegend trocken bleibt und sich größere Auflockerungen durchsetzen. Der Nordostwind kann in höheren Lagen und an einigen Nordwest- und Südosthängen mit kräftigen Böen auffallen, während die geschützten Südwestküsten ruhiger verlaufen. Die Höchsttemperatur erreicht auf den meisten Inseln um 19 bis 20 Grad, die Tiefstwerte liegen überwiegend im unteren bis mittleren Zehnerbereich.
So wird das Kanaren-Wetter am Sonntag
Im Norden und Westen von Teneriffa zeigt sich der Himmel vielfach stark bewölkt, wobei vor allem in mittleren Höhen nördlich des Inselkamms zeitweise leichter Regen möglich ist, während die Süd- und Südosthälfte meist trocken bleibt und längere sonnige Phasen bietet. Die Höchsttemperatur liegt um 19 Grad, die Tiefstwerte um 15 Grad. In den höchsten Lagen ist es deutlich kälter mit der Möglichkeit für leichten Bodenfrost, während an den Küsten deutlich mildere Werte vorherrschen. Ein mäßiger Nordostwind frischt an der Südostseite und im äußersten Westen zeitweise stark auf, mit einzelnen sehr kräftigen Böen, während an der windabgewandten Südwestküste tagsüber Seebrise und nachts Landbrise dominieren.
Im Norden von Gran Canaria halten sich dichte Wolken mit leichtem, örtlich auch etwas anhaltenderem Regen, vor allem in mittleren Höhen, während die südlichen und südwestlichen Landesteile deutlich freundlicher und weitgehend trocken bleiben. Die Höchsttemperatur erreicht etwa 19 Grad, die Tiefstwerte liegen bei rund 16 Grad. Der Nordostwind weht meist mäßig, an der Nordwest- und Südostküste sowie in höheren Lagen zeitweise stark mit der Gefahr einzelner sehr kräftiger Böen, wohingegen an den geschützten Küsten im Südwesten tagsüber Seebrise und nachts Landbrise vorherrschen und für ruhigere Verhältnisse sorgen.
Dichte Wolken bestimmen auf Lanzarote zunächst das Bild, bevor sich besonders zur Tagesmitte größere Auflockerungen zeigen und die Sonne häufiger zum Zug kommt, wobei in der Nacht und am frühen Morgen stellenweise leichter, eher unergiebiger Regen möglich ist. Die Höchsttemperatur steigt auf etwa 20 Grad, die Tiefstwerte liegen bei rund 14 Grad. Der Regen konzentriert sich eher auf die nördlichen und östlichen Bereiche, während die südlichen und westlichen Küsten häufiger trocken bleiben. Ein mäßiger Wind aus Nordost sorgt für spürbare, aber meist gut erträgliche Böen, ohne größere Wetterumschwünge zu bringen.
Wechselhaft mit vielen Wolkenfeldern verläuft der Tag auf Fuerteventura, die besonders in den Nachtstunden und am frühen Morgen stellenweise leichten Regen bringen können, während sich zur Tagesmitte immer wieder größere Auflockerungen durchsetzen und es überwiegend trocken bleibt. Die Höchsttemperatur erreicht um 20 Grad, die Tiefstwerte liegen bei etwa 15 Grad. Regen tritt eher im Norden und Osten auf, die südlichen und westlichen Abschnitte bleiben meist trocken. Der Nordostwind weht mäßig, im Bereich der Halbinsel Jandía zeitweise stärker mit auffälligeren Böen, ohne jedoch für markante Wettererscheinungen zu sorgen.
Im Norden und Osten von La Palma dominieren dichte Wolken mit einer erhöhten Wahrscheinlichkeit für leichten, zeitweise auch etwas anhaltenderen Regen, vor allem in mittleren Höhenlagen, während die West- und Südseite deutlich trockener bleiben und phasenweise auflockern. Die Höchsttemperatur liegt um 19 Grad, die Tiefstwerte bei etwa 14 Grad. Der Regen konzentriert sich auf die wetterzugewandten Hänge im Norden und Osten, während die windabgewandte Westseite häufiger trocken bleibt. Ein mäßiger Nordostwind frischt im äußersten Nordwesten, an der Südspitze und entlang des Gebirgskamms zeitweise stark auf, mit örtlich sehr kräftigen Böen in der zweiten Tageshälfte.
Im Norden von La Gomera zeigt sich der Himmel überwiegend stark bewölkt, mit geringer, aber vorhandener Chance auf leichten, kurzen Regen, vor allem in mittleren Höhen, während es im Süden und Südwesten meist trocken bleibt und sich die Sonne häufiger durchsetzt. Die Höchsttemperatur erreicht etwa 20 Grad, die Tiefstwerte liegen bei rund 16 Grad. Der Regen beschränkt sich vor allem auf die nördlichen Hänge, während die südlichen Küstenabschnitte oftmals trocken bleiben. Ein mäßiger Nordostwind nimmt in höheren Lagen sowie an der Nordwest- und Südostseite zeitweise deutlich an Stärke zu, mit möglichen sehr kräftigen Böen in der zweiten Tageshälfte, während an den geschützten Südwestküsten tagsüber Seebrise und nachts Landbrise vorherrschen.
Im Nordosten von El Hierro ist es häufig stark bewölkt, wobei in der Nacht und am frühen Morgen stellenweise leichter Regen oder Nieselregen auftreten kann, vor allem in mittleren Höhen, während es im übrigen Inselgebiet meist trocken bleibt und sich die Wolken immer wieder auflockern. Die Höchsttemperatur erreicht nur etwa 13 Grad, die Tiefstwerte liegen bei rund 10 Grad und damit spürbar niedriger als auf den größeren Nachbarinseln. Der Regen konzentriert sich auf die nordöstlichen Hänge, während die südwestlichen Küsten weitgehend trocken bleiben. Ein mäßiger Nordostwind frischt an der Südostseite, im äußersten Westen und in den höheren Lagen zeitweise stark auf, mit örtlich sehr kräftigen Böen in der ersten Tageshälfte, während an den windabgewandten Südwestküsten tagsüber Seebrise und nachts Landbrise überwiegen.
















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