Die Regierung der Kanarischen Inseln hat neue Maßnahmen gestartet, um Wetterwarnungen besser an Touristen zu kommunizieren. Ein Koordinationsprozess zwischen den Bereichen Raumordnung und Tourismus soll sicherstellen, dass Wetterwarnungen direkt und effektiv an die Besucher des Archipels übermittelt werden. Ziel ist es, das Risikobewusstsein zu stärken und Warnungen klar und örtlich korrekt zu vermitteln.
Im November und Dezember waren bei mehreren Zwischenfällen sieben Menschen ums Leben gekommen, eine Frau wird seither vermisst. Die genaue Ursache der tragischen Unfälle wird noch untersucht. Auf der einen Seite wird von Leichtsinn gesprochen, auf der anderen von zu wenig Hinweisen für Menschen, die den Atlantik nicht so gut kennen wie Einheimische.
Manuel Miranda, Verantwortlicher für Notfälle innerhalb der kanarischen Regierung, erläuterte im Parlament die Notwendigkeit, die Informationskanäle für Touristen zu verbessern. Was jetzt konkret geplant wird:
Wetterwarnungen auf den Kanaren werden für Touristen angepasst
Miranda betonte, dass die Optimierung angesichts der zahlreichen wetterbedingten Vorfälle im Laufe des Jahres Priorität habe. Gemeinsam mit der Tourismus- und Arbeitsministerin Jéssica de León hat Miranda ein Expertenteam zusammengestellt, das die direkte Kommunikation von Notfällen an Touristen analysieren soll. In einer ersten Phase wird an der Vereinfachung der Nachrichten und der Koordination mit dem Tourismussektor gearbeitet.
Der Plan der Regierung sieht vor, die rund 270.000 wöchentlichen Touristen auf den Kanaren durch direkte und mehrsprachige Systeme zu informieren, die mit Reiseveranstaltern koordiniert werden. Miranda sagte, dass diese Strategie das Bewusstsein für Selbstschutz und individuelle Verantwortung sowohl bei Touristen als auch bei Einheimischen fördern soll.
Jéssica de León hob die präventive Rolle ihres Ministeriums hervor, das Informations- und Sensibilisierungskampagnen sowohl für Touristen als auch für Einheimische durchführt. De León sagte, dass die Regierung mehrsprachige Unterlagen und Materialien bereitstellen werde, um insbesondere im Küstenbereich besser zu informieren.
Kanaren wollen Touristen und Einheimische bei Extremwetter besser schützen
Die zweite Phase des Projekts beinhaltet die Integration neuer Informationstechnologien und die Entwicklung spezifischer Protokolle, um sicherzustellen, dass Warnungen klar und rechtzeitig die Besucher erreichen.
Parallel dazu werden Informationskampagnen für die lokale Bevölkerung aufgesetzt und präventive Bildungsmaßnahmen für Kinder und Jugendliche gefördert.
Diese Maßnahmen sind Teil der Vorbereitung auf das zukünftige Gesetz zum Kanarischen Zivilschutzsystem, das spezifische Maßnahmen zur Risikobewertung in touristischen Gebieten und zur Verbesserung der Kommunikationsprotokolle untersucht.














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Nach Wellen-Unfällen: Kanaren passen Wetter-Warnungen für Touristen an
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