Das Statistikamt der Kanarischen Inseln hat im September 1,12 Millionen ausländische Fluggäste gezählt. Die Zahl der Ankünfte aus dem Ausland sank laut ISTAC damit gegenüber dem Vorjahresmonat um 1,2 Prozent. Die Entwicklung nach Inseln zeigt dabei unterschiedliche Ausschläge.
Teneriffa zählte 3,3 Prozent weniger ausländische Fluggäste, während Gran Canaria sich von dieser Entwicklung absetzen konnte und einen Zuwachs von rund einem Prozent verzeichnete. Kanarenweit kamen im September des Vorjahres gut 1,13 Millionen ausländische Fluggäste an.
Die Zahl der Flugankünfte ging gegenüber August sogar um 10,1 Prozent zurück. Die Ankünfte summierten sich von Januar bis September auf 11,58 Millionen. Das bedeutete ein Minus von 0,6 Prozent. Teneriffa zählte bereits im Juli weniger ausländische Fluggäste, während Gran Canaria auch seinerzeit schon zulegen konnte, wie die Entwicklung der Flugankünfte auf den Kanaren im Sommer zeigte.
Ferienunterkünfte und Flugausfälle auf den Kanaren im September
Das amtliche Tourismusregister führte am Donnerstag 72.115 Ferienunterkünfte auf den Kanaren. Diese verfügten zusammen über mehr als 306.566 Gästebetten. Der September war zudem von einem Softwarefehler bei der britischen Flugsicherung mit Folgen für Kanaren-Flüge betroffen.
Großbritannien ist der wichtigste Urlaubermarkt für die Kanaren. Der Softwarefehler verursachte daher an zwei Tagen diverse Flugausfälle und Verspätungen auf Strecken von und zu den Inseln.
Die ISTAC-Reihe zu ausländischen Flugankünften beginnt im Januar 2004. Die September-Ankünfte lagen gegenüber diesem Ausgangswert von 858.795 noch immer um 30,4 Prozent höher. Seither haben sich die Zahlen – mit Unterbrechung durch die globale Pandemie – kontinuierlich erhöht. Auf den Kanaren sorgt das für gespaltene Betrachtungen. Während ein Teil der Bevölkerung den einhergehenden Umsatz sieht, sorgen sich andere unter anderem um die Inseln und ihre Umwelt.















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