Kanaren-Hotels haben im September 2026 laut dem kanarischen Statistikamt ISTAC einen durchschnittlichen Zimmerpreis von 124,43 Euro pro Nacht verlangt. Gegenüber dem Vorjahresmonat stieg der Preis um 7,5 Prozent. Die Auslastung erreichte 70,3 Prozent und lag damit 1,7 Prozentpunkte unter dem Vorjahreswert.
Die Beherbergungsbetriebe auf den Kanaren zählten im September 7,88 Millionen Übernachtungen. Das war ein Prozent weniger als im Vorjahresmonat. Gäste blieben durchschnittlich 6,9 Nächte und damit 1,7 Prozent kürzer.
Schon die Daten im Frühjahr zeigten weniger Gäste und steigende Hotelpreise auf den Kanaren. Die Monate November bis März gelten als wichtiger Gradmesser für die weitere Entwicklung des Kanaren-Tourismus.
Hotelpreise steigen, Auslastung sinkt auf den Kanaren
Die Erhebungen des kanarischen Statistikamts ISTAC weisen damit zugleich höhere Preise, weniger Übernachtungen und kürzere Aufenthalte aus.
Auf Teneriffa sind 316 Hotels mit zusammen 89.405 Hotelbetten im Tourismusregister eingetragen. Für August weist ISTAC 1,28 Millionen ausländische Touristen auf den Kanaren aus. Das waren 0,3 Prozent mehr als ein Jahr zuvor.
Der Trend zu kürzeren Urlauben auf den Kanarischen Inseln setzt sich im September bei der durchschnittlichen Aufenthaltsdauer fort. Diesen führen Reiseexperten gegenüber unserer Redaktion unter anderem auf deutlich steigende Preise zurück, die viele Pauschalreise-Anbieter dazu zwängen, weniger Übernachtungen ins Paket aufzunehmen, um so die Entwicklungen der Reisepreise zumindest etwas abzufedern.
















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