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- Die Auslastung der Kanaren-Hotels sank im Juli auf durchschnittlich 77,1 Prozent, ein Rückgang um 2,5 Prozentpunkte.
- Der Preis pro Hotelzimmer stieg um 4,3 Prozent, eine Übernachtung kostete im Schnitt 131,94 Euro.
- Der Durchschnittsaufenthalt fiel auf 6,8 Nächte. Auch die häufigeren Gästewechsel treiben die Preise nach oben.
Die Hotels der Kanaren blicken auf einen schwierigen Sommer: Die Auslastung sank im Juli auf durchschnittlich 77,1 Prozent. Damit verzeichneten die Hotels einen Rückgang um 2,5 Prozentpunkte. Das geht aus den Daten des kanarischen Statistikinstituts ISTAC hervor.
Der Zimmerpreis entwickelte sich unterdessen gegenläufig: Pro Hotelzimmer wurden auf den Kanarischen Inseln im Schnitt 4,3 Prozent mehr fällig. Eine Übernachtung kostete über alle Hotels und Inseln gerechnet 131,94 Euro.
Die sinkenden Übernachtungszahlen sind deutlich auf die Hotels der Kanaren zurückzuführen, da die Beherbergungsbetriebe allgemein mit 8,93 Millionen Übernachtungen lediglich ein zu vernachlässigendes Minus von 0,3 Prozent registrierten. Doch der Urlaub verändert sich:
Kanaren-Urlaub wird teurer und kürzer
Denn auch im Juli verzeichnete die Branche kürzere Urlaube. Mit 6,8 Nächten Durchschnittsaufenthalt hält der Trend zu kürzerem Kanaren-Urlaub an. Die damit verbundenen häufigeren Gästewechsel sorgen für Extrakosten. Daran wiederum hängt auch der steigende Preis pro Übernachtung.
Die Kanarischen Inseln verzeichnen bereits länger sinkende Übernachtungszahlen bei steigenden Preisen. Schon im Mai wurden aus den Betrieben mehr Buchungen bei kürzeren Aufenthalten gemeldet.
La Palma weicht vom Trend der Kanaren-Hotels ab
Dass La Palma von diesem Trend abweicht, liegt im Vulkanausbruch von 2021 begründet. Der damalige deutliche Einbruch im Tourismus auf der «Isla Bonita» verfälscht den Vergleich.
Das ISTAC registrierte im Juni 1,1 Millionen Auslandstouristen auf den Kanarischen Inseln. Das war ein Rückgang um 2,7 Prozent. Die Juli-Daten zu dieser Erhebung liegen noch nicht vor. Tourismusexperten rechnen mit einem ähnlichen Trend. Die Kanarischen Inseln haben ihre Hochsaison im Winter. Die Entwicklung zwischen November und März gilt als wichtiger Gradmesser für die kommenden Jahre im Kanaren-Tourismus.














«Weniger Gäste: Kanaren-Hotels werden immer teurer»
Wen wundert es? Weltweite Energieprobleme, von deren Kostenexplosionen der Mittelstand besonders betroffen ist. Und der kann sich die teuren Urlaube nicht mehr leisten, demnächst kommen sie nur noch für 4 Tage, weil das Budget für mehr nicht mehr reicht oder fliegen gleich in Gegenden, die noch bezahlbar sind. Unter dem Strich für die Natur der Kanaren sehr zuträglich, dann können sie alsbald auch wieder die Bürokratie etwas herunterfahren, wenn keiner mehr auf den Teide will.