Wegen starken Seegangs an der Küste gilt für Teile von Teneriffa und Gran Canaria eine gelbe Warnstufe. Das spanische Wetteramt Aemet hat die Warnung bereits am Wochenende ausgerufen. Betroffen sind demnach der Osten, der Süden und der Westen der beiden Inseln. Die Warnung gilt ab der Nacht zu Montag und mindestens für den gesamten Tag.
Die gelbe Warnstufe ist die niedrigste der drei Warnkategorien des Aemet auf den Kanaren. Sie kennzeichnet eine mögliche Gefahr für bestimmte Regionen, in diesem Fall für die Küsten Teneriffas.
Für Montag rechnet der Wetterdienst mit erhöhtem Wellengang an den Ost-, Süd- und Westküsten der Insel. Die Warnung betrifft damit auch die touristisch stark frequentierten Küstenabschnitte. Der Norden bleibt nach Angaben des Aemet außerhalb des ausgewiesenen Warngebiets. Dennoch sind auch dort hohe Wellen möglich, heißt es.
Gelbe Wellen-Warnung für Teneriffa und Gran Canaria
Das Aemet gibt seine Warnungen für die Kanaren zonenweise heraus und unterscheidet zwischen Küsten- und Berggebieten sowie den mittleren Lagen. Für den aktuellen Fall wurde ausschließlich der Seegang als auslösendes Phänomen genannt. Andere Warnungen für Wind, Hitze oder Regen liegen für den betroffenen Zeitraum nicht vor.
Wetterlagen mit erhöhtem Seegang treten auf den Kanaren wiederkehrend auf und prägen den Alltag an den Küsten des Archipels. Erst kürzlich hatte sich die Wetterlage auf den Inseln spürbar verändert, nachdem die erste Hitzewelle des Sommers auf den Kanaren abgeklungen war.
Hohe Wellen gehen meist mit starkem Wind auf See und an den Küsten einher. Die genaue Wettervorhersage für alle Kanarischen Inseln sehen Sie über die folgenden Links:
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