24 Menschen haben nach einer Schulfeier auf La Palma eine Lebensmittelvergiftung erlitten. Die Regierung der Kanaren informierte am Mittwoch über den Vorfall. Unter den Betroffenen befinden sich 19 Minderjährige und fünf Erwachsene.
Die Erkrankungen traten am Wochenende auf. Anlass war eine Feier nach einer Abschlussveranstaltung an einer Sekundarschule auf La Palma. Die Behörden nennen die Schule bisher nicht namentlich. Alle Betroffenen zeigen leichte Symptome. Schwere Komplikationen wurden bisher nicht gemeldet. Sie erholen sich wohl vollständig, hieß es.
Nach den ersten Verdachtsfällen aktivierte der kanarische Gesundheitsdienst (SCS) sein Notfallprotokoll und hält es vorerst weiter in Kraft. Ermittlungen laufen, um mögliche neue Fälle zu erfassen und den Ursprung der Vergiftung zu klären.
Lebensmittelvergiftung auf La Palma weiter in Untersuchung
Welches Lebensmittel die Beschwerden ausgelöst hat, ist bislang nicht bekannt. An der Untersuchung beteiligt sind die Gesundheitsbehörde des Gesundheitsbereichs La Palma sowie die Generaldirektion für öffentliche Gesundheit des SCS. Beide Behörden sind an das Gesundheitsministerium der Regierung der Kanaren angegliedert. Sie verfolgen die gemeldeten Krankheitsverläufe und prüfen, ob die Zahl der Erkrankten weiter steigt.
Bei einer Lebensmittelvergiftung handelt es sich um eine durch Nahrung übertragene Krankheit. Auslöser kann ein krankmachender Mikroorganismus sein, ebenso ein Toxin oder ein giftiger chemischer Stoff. Oft haben Zwischenfälle wie diese den Ursprung in schlecht gekühlten Speisen oder Lebensmitteln, bei denen bis zum Verzehr die Kühlkette zwischenzeitlich unterbrochen war.
Die Ermittlungen sollen nun aufklären, ob sich der Ursprung der Lebensmittelvergiftung auf eine einzelne Speise oder ein konkretes Getränk zurückführen lässt.













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