In Tías auf Lanzarote ist ein neunjähriges Mädchen nach einem Fußgängerunfall in der Calle La Luchada noch an der Unfallstelle gestorben. Bei der Notrufzentrale 112 ging der Alarm am Donnerstag um 17.23 Uhr ein.
Als Erster kümmerte sich ein Passant um das Kind, der sich als Arzt zu erkennen gab. Er stellte einen Herz-Kreislauf-Stillstand fest und begann mit der Wiederbelebung. Der Rettungsdienst entsandte einen Notarztwagen sowie einen Rettungswagen und aktivierte zudem einen Arzt und einen Pfleger aus dem Gesundheitszentrum von Tías, und der Zivilschutz brachte das Personal zur Unfallstelle.
Die Sanitäter führten die Reanimation mit erweiterten Maßnahmen weiter, ohne Erfolg. Das Rettungsteam stellte schließlich den Tod des Mädchens fest, die Ortspolizei nahm den Unfall auf. Angaben zum Hergang finden sich in der Einsatzmeldung der kanarischen Regierung nicht.
Lanzarote: Fünf Verkehrstote seit Jahresbeginn
Laut den Einsatzmeldungen der Notrufzentrale 112 erfasste in Tías in diesem Jahr zum dritten Mal ein Fahrzeug einen Fußgänger. In der Gemeinde war zuletzt am 21. September ein Mensch bei einem Verkehrsunfall gestorben. Gemeldet wurden außerdem tödliche Unfälle vom 8. August in Haría und vom 11. Juni in Yaiza, bei dem zwei Menschen ums Leben kamen.
Rechnet man das Mädchen mit, kommen die Meldungen der Notrufzentrale für Lanzarote seit Jahresbeginn auf fünf Verkehrstote. Im gleichen Zeitraum des Vorjahres waren es sechs. Allerdings taucht nicht jeder tödliche Unfall in diesen Meldungen auf.
Auf den gesamten Kanaren zählte die Verkehrsbehörde DGT bis zum 4. November 37 Tote auf Landstraßen, im Vorjahreszeitraum waren es 46. Das ist ein Rückgang von 19,6 Prozent, wobei Unfälle im Stadtverkehr in dieser Statistik fehlen. Auf Teneriffa ging die Zahl der Verkehrstoten zuletzt nur geringfügig zurück. Seit dem 1. Oktober gelten auf den Inseln neue Verkehrsregeln zum Schutz von Fußgängern und Radfahrern.
















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