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Mittwoch, 4. November 2026
Kanaren

Kanaren: Zahl der Verkehrstoten sinkt dreimal stärker als in Spanien

Die Kanaren zählen weniger Verkehrstote auf Landstraßen. Die Statistik erfasst den Stadtverkehr nicht. Dort gab es 2024 ein Drittel der Verkehrstoten.
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  • Die Zahl der Verkehrstoten auf den Landstraßen der Kanaren sank seit Januar von 46 auf 37 Menschen, ein Rückgang von 19,6 Prozent.
  • Landesweit ging die Zahl im selben Zeitraum nur um rund sechs Prozent zurück, von 956 auf 900 Tote.
  • Die Statistik erfasst ausschließlich Landstraßen, im Stadtverkehr starb 2024 ein Drittel aller Verkehrstoten.
Unsere Mitglieder sehen hier eine praktische Zusammenfassung

Die Zahl der Verkehrstoten auf den Landstraßen der Kanaren ist mehr als dreimal so stark gesunken wie in ganz Spanien. Nach Daten der spanischen Verkehrsbehörde DGT starben auf den Inseln vom 1. Januar bis Montag 37 Menschen, im gleichen Zeitraum des Vorjahres waren es 46. Das entspricht einem Rückgang von 19,6 Prozent. Landesweit sank die Zahl im selben Zeitraum von 956 auf 900, also um rund sechs Prozent.

Die Werte sind kumulativ und beziehen sich ausschließlich auf Landstraßen. Unfälle im Stadtverkehr fehlen in der Bilanz. Als Verkehrstote zählt die Behörde Menschen, die binnen 24 Stunden nach einem Unfall sterben.

Auch die Zahl der tödlichen Unfälle sank, von 44 auf 35. Mehr als die Hälfte der Toten dieses Jahres entfällt auf die westliche Provinz mit Teneriffa.

Teneriffa: Westprovinz zählt 22 Verkehrstote auf Landstraßen

Auf Teneriffa, La Palma, La Gomera und El Hierro kamen seit Jahresbeginn 22 Menschen auf Landstraßen ums Leben, nach 27 im Vorjahreszeitraum. Das ist ein Minus von 18,5 Prozent. Die Zahl der tödlichen Unfälle sank dort von 25 auf 21. Eine Ende Oktober veröffentlichte Auswertung für Teneriffa allein hatte kaum weniger Verkehrstote auf Teneriffa als im Vorjahr ergeben.



Prozentual am stärksten fiel der Rückgang auf den östlichen Inseln Gran Canaria, Lanzarote und Fuerteventura aus. Dort starben 15 Menschen, vier weniger als im Vorjahreszeitraum, ein Minus von 21,1 Prozent. Die Zahl der tödlichen Unfälle sank von 19 auf 14. In beiden Provinzen starb jeweils ein Mensch mehr, als es tödliche Unfälle gab.

Die Entwicklung kehrt eine Phase um, in der auf den Straßen der Kanaren mehr Todesopfer gezählt worden waren als auf dem Meer. Ein Teil der Opfer erscheint in der Landstraßen-Statistik jedoch gar nicht.

Stadtverkehr fehlt in der Landstraßen-Bilanz

Wie groß dieser Anteil ist, zeigt die Jahresbilanz des kanarischen Statistikamts für 2024. Es zählte auf allen Straßen des Archipels 3857 Unfälle mit Opfern, dabei starben 69 Menschen und 5401 wurden verletzt. Ein Drittel der Toten, 23 Menschen, kam im Stadtverkehr ums Leben, 46 starben auf Landstraßen.

Seit dem 1. Oktober gelten auf den Kanaren neue Verkehrsregeln zum Schutz von Fußgängern und Radfahrern. Nach den Verkehrszählungen der Inselverwaltung von Teneriffa registrierten die automatischen Messstellen im September auf der Insel im Schnitt rund 1,58 Millionen Fahrzeugbewegungen pro Tag, der Schwerlastanteil lag bei 4,6 Prozent. Am stärksten befahren war die Messstelle Padre Anchieta mit durchschnittlich 115.000 Fahrzeugen täglich.

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