Ein Erdbeben der Stärke 2,3 nahe Teneriffa hat am Donnerstag um 23.15 Uhr die Erde erschüttert. Das Epizentrum lag in 16 Kilometern Tiefe. Das spanische Nationale Geographische Institut (IGN) registrierte den Erdstoß.
Zusätzlich wertet das Europäisch-Mediterrane Seismologische Zentrum (EMSC) die Messdaten des IGN aus. Mit 2,3 lag das Beben leicht oberhalb des Mittelwerts der vergangenen 30 Tage. In diesem Zeitraum erreichten die Erdstöße auf den Kanaren im Schnitt eine Stärke von 2.
In den vergangenen 30 Tagen zählte das IGN 49 Beben in der Region der Kanaren, durchschnittlich 1,6 pro Tag. In den letzten sieben Tagen registrierte das Institut 16 Erschütterungen. Das ist etwas mehr, als der Schnitt des Monats erwarten lässt.
Kanaren: Schwache Erdbeben werden rund um die Uhr überwacht
Die Kanarischen Inseln sind vulkanischen Ursprungs, schwache Erdstöße treten auf dem Archipel regelmäßig auf. Das IGN und das Vulkanologische Institut der Kanaren (INVOLCAN) überwachen die seismische Aktivität rund um die Uhr.
Eine Häufung von Beben bedeutet nach Einschätzung von Seismologen und Geologen nicht automatisch eine erhöhte Gefahr. Die Fachleute verfolgen solche Serien aber genau. Den Notfall übte die Insel im Oktober: Damals probte Teneriffa im Süden die Reaktion auf einen Vulkanausbruch und evakuierte dabei Einwohner und Touristen.
Zuvor hatte das IGN am Donnerstag um 6.01 Uhr ein Beben 50 Kilometer vor Gran Canaria der Stärke 2,5 registriert, der Herd lag 17 Kilometer tief. Am Mittwoch um 11.12 Uhr bebte die Erde 80 Kilometer vor Lanzarote mit der Stärke 2,4 in 17 Kilometern Tiefe. Am 25. Oktober 2026 um 18.08 Uhr maßen die Stationen ein Beben 90 Kilometer vor Fuerteventura der Stärke 3,1, sein Epizentrum lag 50 Kilometer tief.
















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