Am Sonntag haben sich vor den Kanaren innerhalb weniger Stunden zwei Erdbeben mit einer Stärke von bis zu 2,7 ereignet. Das kräftigere der beiden Beben registrierten die Messstationen um 4.36 Uhr rund 70 Kilometer vor Fuerteventura. Sein Herd lag in 31 Kilometern Tiefe, die Stärke betrug 2,7.
Erfasst wurden beide Erschütterungen vom spanischen Nationalen Geographischen Institut (IGN). Das zweite Beben folgte am frühen Sonntagmorgen vor Gran Canaria.
Für die Region weist die Bilanz des IGN in den vergangenen 30 Tagen 51 Beben aus, was einem Durchschnitt von 1,7 pro Tag entspricht. Zwölf Erschütterungen mit einer durchschnittlichen Stärke von 1,9 entfielen auf die vergangenen sieben Tage.
Kanaren: Erdbebenaktivität bleibt im üblichen Rahmen
Das zweite Beben am Sonntag ereignete sich etwa 30 Kilometer vor Gran Canaria. Es wurde um 6.51 Uhr Ortszeit in einer Tiefe von 16 Kilometern gemessen. Die Stärke betrug einen Wert von 2,6.
Während das IGN die Erschütterungen erfasst, wertet das Euro-Mediterranean Seismological Centre die Messdaten aus. Nach Angaben des IGN bewegte sich die Zahl der Beben in den vergangenen sieben Tagen im üblichen Rahmen.
Davor hatte das IGN zuletzt drei Beben im Kanaren-Raum gemeldet. Am Freitag um 21.50 Uhr bebte die Erde rund 30 Kilometer vor Gran Canaria mit der Stärke 2,0 in sieben Kilometern Tiefe. Am selben Morgen um 6.38 Uhr hatte ein Beben nahe El Hierro ebenfalls die Stärke von 2,0 erreicht, sein Herd lag 28 Kilometer tief. Am 17. Oktober um 6.11 Uhr registrierten die Messstationen zudem ein Erdbeben vor Teneriffa der Stärke 2,2 in fünf Kilometern Tiefe.
Erdbebenaktivität wie diese gilt auf den Kanarischen Inseln als normal. Der Archipel besteht aus vielen, teils noch immer aktiven Vulkanen. Solange die Aktivität nicht in Schwärmen auftritt, gelten Erdbeben vor und unter den Kanarischen Inseln somit als ganz normal.














Kommentare (0)
Noch keine Kommentare zu diesem Artikel.