30 Kilometer vor Gran Canaria hat am Freitag um 21.50 Uhr die Erde gebebt. Die Stärke lag bei 2, das Epizentrum befand sich in einer Tiefe von sieben Kilometern.
Erfasst wurde das Beben vom spanischen Nationalen Geographischen Institut (IGN). Anschließend wertete das Euro-Mediterranean Seismological Centre die Messdaten des Instituts aus.
Auf den Kanaren registrierte das IGN während der vergangenen 30 Tage insgesamt 50 Erdbeben. Das entspricht durchschnittlich 1,7 Beben am Tag, bei einer mittleren Stärke von 1,9. Zwölf Erschütterungen zählte das Institut in den jüngsten sieben Tagen, was im üblichen Rahmen liegt.
Gran Canaria: Stärke 2 liegt nahe am Monatsdurchschnitt
Mit einer Stärke von 2 liegt die aktuelle Messung nahe am Durchschnitt der vergangenen 30 Tage. Ihren vulkanischen Ursprung verdanken die Kanaren auch der seismischen Aktivität, die das IGN fortlaufend beobachtet.
Zu den jüngsten Meldungen des IGN gehört außerdem ein Beben am Unterseevulkan Enmedio, der zwischen Teneriffa und Gran Canaria liegt. Auch eine Serie tiefer Erdbeben nahe El Hierro wurde verzeichnet.
Teneriffa plant Notfallübungen wegen Aktivität am Teide
Rund um den Teide auf Teneriffa nahm die Aktivität zuletzt zu. Die Inselverwaltung von Teneriffa wird deshalb zwei Notfallübungen für ein Vulkanausbruch-Szenario in Guía de Isora und La Laguna ankündigen.
Unter dem Pico Viejo, einem Nebenvulkan des Teide, wiesen Forscher eine große Magmakammer nach. Der Teide steht zudem im Mittelpunkt einer Einordnung zur seismischen Aktivität vor Teneriffa.
















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