Am Freitag um 6.38 Uhr bebte die Erde nahe El Hierro mit einer Stärke von 2. Der Erdbebenherd lag 28 Kilometer tief.
Erfasst wurde die Erschütterung vom spanischen Nationalen Geographischen Institut (IGN). Dessen Messdaten wertet das Euro-Mediterranean Seismological Centre aus.
Auf den Kanaren zählte das IGN innerhalb der vergangenen 30 Tage insgesamt 50 Beben, das entspricht im Durchschnitt 1,7 Erschütterungen täglich. Zwölf davon wurden in den jüngsten sieben Tagen gemessen. Nach Angaben des Instituts bewegt sich das im üblichen Rahmen, die durchschnittliche Stärke lag bei 1,9.
Kanaren-Erdbeben: Fachleute überwachen seismische Aktivität fortlaufend
Weil die Kanaren vulkanischen Ursprungs sind, zählt leichte seismische Aktivität dort zum normalen geologischen Geschehen. Die Messwerte behalten Fachleute des IGN und des Vulkanologischen Instituts der Kanaren INVOLCAN fortlaufend im Blick. Bebenschwärme werden von Seismologen und Geologen zwar genau verfolgt, gelten für sie aber nicht automatisch als Zeichen einer erhöhten Gefahr.
Schon Ende August hatte das IGN nahe El Hierro ein Beben mit der Stärke 2,5 registriert. Damit reiht sich der Vorgang in eine Serie von Erdbeben nahe El Hierro mit tiefen Herden ein.
Zuletzt nahm auch rund um den Teide die seismische Aktivität zu. Wie der Bericht über die seismische Aktivität am Teide zeigt, bereitet die Inselverwaltung von Teneriffa deshalb Notfallübungen für ein Vulkanausbruch-Szenario vor. Unter dem Pico Viejo, einem Nebenvulkan des Teide, wiesen Forscher zudem eine große Magmakammer nach.
















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