Ein Erdbeben der Stärke 2,4 hat sich nahe El Hierro auf den Kanaren ereignet. Es ereignete sich am Dienstag um 1.31 Uhr. Sein Herd lag 33 Kilometer unter der Erdoberfläche.
Die Aufzeichnung des Bebens stammt vom Nationalen Geographischen Institut Spaniens (IGN). Das Euro-Mediterranean Seismological Centre analysiert die Daten des IGN.
Das IGN verzeichnete auf den Kanaren in den zurückliegenden 30 Tagen 54 Erdbeben. Das entsprach täglich durchschnittlich 1,8 Beben. In den vergangenen sieben Tagen meldete das Institut 13 Erschütterungen. Ihre Zahl lag im normalen Bereich. Die mittlere Stärke aller Messungen betrug 1,9. Ende August registrierte das Institut nahe El Hierro bereits ein Beben der Stärke 2,5 vor El Hierro.
Kanaren: Vulkanischer Ursprung erklärt regelmäßige seismische Aktivität
Die Kanaren sind vulkanischen Ursprungs. Fachleute erfassen deshalb fortlaufend leichte seismische Aktivität. Der IGN-Direktor auf den Kanaren, Itahiza Dominguez, ordnete die Messungen früher ein: «Die gesamte Region der Kanarischen Inseln ist von Zeit zu Zeit anfällig für Erdbeben.»
IGN-Forscher meldeten zuvor auch am Unterseevulkan Enmedio zwischen Teneriffa und Gran Canaria ein Beben. Zudem wurden unter dem Nebenvulkan Pico Viejo nahe dem Teide eine Magmakammer und zunehmende Aktivität nachgewiesen. Zu den jüngsten Messungen zählen auch zwei Erdbeben vor Teneriffa binnen Stunden.
















«Erdbeben nahe El Hierro erreicht Stärke 2,4 am Dienstag»
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