Um 6.01 Uhr am Donnerstag hat es 50 Kilometer vor Gran Canaria gebebt, die Stärke lag bei 2,5.
Das Epizentrum lag in 17 Kilometern Tiefe. Das spanische Nationale Geographische Institut (IGN) hat den Erdstoß registriert, das Europäisch-Mediterrane Seismologische Zentrum (EMSC) wertet dessen Daten wiederum aus.
Verglichen mit den vergangenen Wochen fiel das Beben kräftiger aus, denn in den letzten 30 Tagen betrug die mittlere Stärke 1,9. In dieser Zeit verzeichnete das IGN in der Region der Kanaren 50 Beben, das macht im Schnitt 1,7 pro Tag. Auf die letzten sieben Tage entfielen 14 dieser Beben, und das liegt im üblichen Rahmen.
Die Kanarischen Inseln sind vulkanischen Ursprungs, deshalb zählen schwache Erdstöße dort zum geologischen Alltag. Das IGN und das Vulkanologische Institut der Kanaren (INVOLCAN) behalten die seismische Aktivität rund um die Uhr im Blick. Mehrere kleine Beben kurz hintereinander deuten Seismologen nicht von selbst als Hinweis auf erhöhte Gefahr, schauen aber genau hin.
Vor Gran Canaria versuchen Forscher derweil, Glasfaserkabel am Meeresboden in Ozeansensoren umzuwandeln, die unter anderem Erdbeben erfassen können.
Zuvor hatte das IGN am Mittwoch um 11.12 Uhr ein Beben 80 Kilometer vor Lanzarote der Stärke 2,4 registriert, der Herd lag 17 Kilometer tief. Am 25. Oktober 2026 um 18.08 Uhr bebte die Erde 90 Kilometer vor Fuerteventura mit der Stärke 3,1 in 50 Kilometern Tiefe. Am 25. Oktober 2026 um 4.36 Uhr maßen die Stationen ein Beben 70 Kilometer vor Fuerteventura der Stärke 2,7, sein Epizentrum lag 31 Kilometer tief.
















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