Am Mittwoch hat sich 80 Kilometer vor Lanzarote ein Erdbeben der Stärke 2,4 ereignet. Um 11.12 Uhr registrierte das spanische Nationale Geographische Institut (IGN) die Erschütterung, deren Herd in 17 Kilometern Tiefe lag.
Die Messdaten des Instituts wertet das Europäisch-Mediterrane Seismologische Zentrum (EMSC) aus. Das Beben vor Lanzarote lag mit seinen 2,4 über der durchschnittlichen Stärke von 1,9, die das IGN für die Kanaren in den vergangenen 30 Tagen ermittelt hat.
In diesen 30 Tagen zeichnete das Institut in der Region 53 Beben auf, im Schnitt also 1,8 pro Tag, und auf die vergangenen sieben Tage entfielen 14 Erschütterungen. Damit bewegt sich die Aktivität im üblichen Rahmen.
Teneriffa: Inselverwaltung plant Übungen für einen Vulkanausbruch
Die Inselverwaltung auf Teneriffa reagiert damit auf die zuletzt erhöhte seismische Aktivität rund um den Teide. Vorbereitet werden zwei Notfallübungen, in denen ein Vulkanausbruch in Guía de Isora und in La Laguna durchgespielt wird.
Forscher haben unter dem Pico Viejo, einem Nebenvulkan des Teide, eine große Magmakammer nachgewiesen. Zu den jüngsten Meldungen des IGN gehörte außerdem ein Beben am Unterseevulkan Enmedio, der zwischen Teneriffa und Gran Canaria liegt.
Zuvor hatte das IGN am 25. Oktober 2026 um 18.08 Uhr ein Beben 90 Kilometer vor Fuerteventura der Stärke 3,1 registriert, der Herd lag 50 Kilometer tief. Am 25. Oktober 2026 um 4.36 Uhr bebte die Erde 70 Kilometer vor Fuerteventura mit der Stärke 2,7 in 31 Kilometern Tiefe. Am 23. Oktober 2026 um 21.50 Uhr maßen die Stationen ein Beben 30 Kilometer vor Gran Canaria der Stärke 2, sein Epizentrum lag 7 Kilometer tief.
















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