Am Samstag hat sich vor Teneriffa ein Erdbeben der Stärke 2,2 ereignet. Das spanische Nationale Geographische Institut (IGN) zeichnete die Erschütterung um 6.11 Uhr auf. Ihr Epizentrum befand sich in fünf Kilometern Tiefe und 20 Kilometer von der Insel entfernt.
Ausgewertet werden die Messdaten des IGN vom Euro-Mediterranean Seismological Centre.
Auf den Kanaren registrierte das IGN innerhalb der vergangenen 30 Tage insgesamt 51 Erdbeben. Das entspricht durchschnittlich 1,7 Erschütterungen pro Tag. Elf Beben maß das Institut in den jüngsten sieben Tagen, womit die Aktivität im üblichen Rahmen lag.
Teneriffa: Seismische Aktivität steigt rund um den Teide
Im Mittel erreichten die während der vergangenen 30 Tage erfassten Beben eine Stärke von 1,9. Weil die Kanaren vulkanischen Ursprungs sind, zählt eine leichte seismische Aktivität dort zum bekannten geologischen Geschehen.
Eine frühere Serie von Beben nördlich von Punta del Hidalgo führte das IGN auf tektonische Ursachen zurück. An Land waren mindestens zwei dieser Erschütterungen zu spüren. Dokumentiert wurden die Wahrnehmungen im Bericht über ein Erdbeben vor Teneriffa mit Stärke 2,2.
Rund um den Teide hat die seismische Aktivität zuletzt zugenommen. Deshalb bereitet die Inselverwaltung von Teneriffa in Guía de Isora und La Laguna Notfallübungen für ein Vulkanausbruch-Szenario vor. Thema sind diese Übungen auch im Zusammenhang mit dem Erdbeben vor Fuerteventuras Küste.
















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