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Freitag, 6. November 2026
Kanaren-Tipps

Kanaren: Wie verhalte ich mich, wenn falsche Parkplatz-Einweiser Geld verlangen?

Auf den Kanarischen Inseln stehen auf Parkplätzen oft Einweiser. Sie zeigen freie Plätze an und verlangen im Gegenzug Geld. Touristen berichten von Angst.
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  • Auf den Kanaren zeigen inoffizielle Einweiser, genannt "Gorillas", Autofahrern gegen Geld freie Parkplätze an.
  • Ein Tourist zeigte in einem Video einen aggressiven Einweiser und berichtet von einem beschädigten Wagen am Loro Parque.
  • Die Stadt Puerto de la Cruz kündigte Kontrollen an typischen "Gorilla"-Punkten an, um die Einweiser zu vertreiben.
Unsere Mitglieder sehen hier eine praktische Zusammenfassung

Für Touristen sind sie praktisch und nervig zugleich: Auf den Kanaren haben die inoffiziellen Parkplatz-Einweiser sogar einen eigenen Namen. Sie werden als «Gorillas» bezeichnet. Für ein paar Cent zeigen sie Autofahrern freie Parkplätze an. Doch einige Urlauber fühlen sich von ihnen bedroht.

In Puerto de la Cruz auf Teneriffa sind die Parkeinweiser längst ein fester Bestandteil des großen kostenfreien Parkplatzes neben dem alten Hafen geworden. Mancher Autofahrer freut sich über den Service, andere zeigen sich genervt. Und mitunter gibt es Sorge um Auto und Sicherheit. Ein Fall von einem benachbarten Parkplatz beschäftigt derzeit die Polizei.

Ein Autofahrer berichtet, den Loro Parque auf Teneriffa besucht zu haben. Bei Ankunft habe er einen der «Gorillas» nicht bezahlt. Bei Rückkehr zu seinem Wagen sei dieser beschädigt gewesen. Wie also umgehen mit den Parkplatz-Einweisern?

So gehen Sie mit Parkplatz-Einweisern auf den Kanaren um

Beim Versuch, den selbsternannten Einweiser zu stellen, sei dieser aggressiv geworden. Ein Video zeigt die Szene, die auch andere Urlauber beschäftigt:



Regelmäßig bekommen wir Leserbriefe, die nach den Parkplatz-Einweisern fragen. Inhaltlich ähneln sich die Nachrichten. Der Tenor lautet meist: Sie verhalten sich offiziell, sehen jedoch nur selten so aus. Aus Angst gebe man freiwillig 50 Cent oder einen Euro. Genau darauf zielt der vermeintliche Service ab.

Einheimische bezahlen die «Gorillas» selten. Mancher Anwohner entrichtet einige Mitleids-Cent, als Service sieht das Einweisen jedoch kaum ein Kanario. Bei Touristen ist das anders. Sprachbarrieren und Sorgen um teure Kratzer im Mietwagen sorgen oft für unfreiwillige Zahlungen.

Die Behörden raten davon ab, die «Gorillas» zu bezahlen. Wer allerdings das Gefühl hat, an eine arme Person geraten zu sein oder tatsächlich durch die Hilfe des Einweisers einen Parkplatz ergattert zu haben, ist frei darin, ein paar Cent zu entrichten.

Parkplatz-Anweiser auf ganz Teneriffa ein Thema

«Mache ich mich strafbar, wenn ich bezahle?» So lautet eine Anfrage an Teneriffa News aus dem Jahr 2025. Die Antwort ist ganz klar: nein! Allerdings hat die Stadt Puerto de la Cruz auf den jüngsten Vorfall reagiert. Das Video wurde knapp 2000 Mal kommentiert und so sah sich das Rathaus in der Pflicht, zu antworten. Von dort teilte man mit, dass das Verhalten nicht geduldet werde. Künftig solle es Kontrollen an typischen «Gorilla»-Punkten geben, um die falschen Park-Einweiser zu vertreiben.

Zudem weist das Rathaus auf die Größe des Themas hin: «Leider handelt es sich hierbei nicht um ein Problem, das ausschließlich Puerto de la Cruz betrifft, sondern auch Gemeinden an anderen Orten auf Teneriffa», heißt es aus der Stadtverwaltung.

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«Kanaren: Wie verhalte ich mich, wenn falsche Parkplatz-Einweiser Geld wollen?»

Kommentare (5)

  • n nikolas.ramm61 22.9.2026, 16.02 Uhr

    So manches Thema kann man auch dramatischen…..Was spricht dagegen den falschen Einweisern 1 Euro zu geben ? Alternativ sollen die Leute doch einfach weiterfahren und den angebotenen Parkplatz einfach ignorieren um selber ei en zu suchen. D Alle Einweiser die ich bislang erlebt habe, waren weder unfreundlich noch aufdringlich. Man kann natürlich aus jeder Mücke einen Elefanten machen, ich bin der Meinung es gibt wichtigere Sachen um due nan sich kümmern und berichten müsste. Ich glaube nicht, daß auch nur ein Tourist nach Herausgabe eines Euro, oder 50 Cent, hinterher seine Lebensweise oder gar Qualität einschränken muss. Zudem sind die Einweiser oft Menschen, die offensichtlich an der Armutsgrenze leben, da sind ein paar gesammelte Euro vielleicht schon eine große Hilfe. Ich lebe hier dauerhaft und habe es persönlich noch nie erlebt, das nach Geld gefragt wurde oder man gar verfolgt wurde, im Gegenteil, ich bin nach dem parken oft den Einweisern hinterher gegangen, um Ihnen eine Kleinigkeit zu geben, genau darum geht es eine Kleinigkeit, die sich jeder leisten kann der Auto fährt. Ich persönlich finde das weder schlimm, noch furchterregend, es ist ein bisschen gelebte Solidarität und tausendmal besser, als die Leute die plump nach Geld fragen oder anderweitig betteln.

  • n nikolas.ramm61 22.9.2026, 16.25 Uhr

    Noch ein Nachtrag, den Bediensteten in den Rathauses sei dringend angeraten, sich um wirkliche Probleme zu kümmern. Gerade In Puerto ist die Abwasserthematik ja wirklich geradezu lächerlich, Jahrelange Untätigkeit, kombiniert mit gegenseitigen Schuldzuweisungen, Inkompetenz und Kompetenzgerangel….wo bleiben da die Konsequenzen ? Die Tourismus Industrie und damit der wichtigste Arbeitgeber, kann nur tatenlos zusehen, wie durch Inkompetenz und Untätigkeit, ihre Geschäftsgrundlage untergraben wird. Die Verantwortlichen für diese Millionenschäden, sollten selber als Parkeinweiser arbeiten und zwar kostenlos. Oder die vielen illegalen Strassenhändler, meist mit Migrationshintergrund, welche Puerto bevölkern und die Leute wirklich belästigen, zudem noch mit ausschließlich gefälschten Markenartikeln handeln. Diese Produktpiraterie verursacht weltweit Milliardenschäden. Wo bleiben da die wirksamen Kontrollen ? Wäre schön, wenn das endlich mal endgültig gelöst werden würde, mit dem selben Eifer, mit dem jetzt offensichtlich ein paar arme Teufel auf öffentlichen Parkplätzen verfolgt werden

  • R RFK 23.9.2026, 8.17 Uhr

    Man hat den optischen Eindruck, es handele sich um einen armen Kerl, der gezwungen ist, sich etwas dazu zu verdienen. Doch Vorsicht! Lassen Sie sich nicht täuschen! Und bagatellisieren Sie den Vorfall nicht!

    Alles was Sie sehen unterliegt einer straffen Organisation! Alles hat einen kriminellen Hintergrund. Wie auch der Taschendiebstahl und Trickdiebstahl. Kriminelle Banden aus Osteuropa haben sich europaweit den Markt aufgeteilt. So werden beispielsweise Frauen und Kinder auf den Taschendiebstahl trainiert und andere, wie diese Männer, auf unberechtigtes Kassieren!

    Und erinnern Sie sich noch an die ‘Hütchenspieler’? Das waren die gleichen Gestalten. Abgezockt wird auf jede erdenkliche Art und Weise.

    Dazu erhalten diese Kriminellen oftmals auch noch Unterstützung vom Staat! Wir müssen uns nicht wundern, das die Wähler in den betroffenen Ländern immer radikaler wählen, denn die augenblickliche Politik macht auch in diesem Punkt nichts und lässt auch die Polizei im Stich.

    Wenn Sie sich in Deutschland gegen Typen und Banden dieser Art öffentlich wehren, wie es der junge Mann im Video vorbildlich gemacht hat, werden Sie laut als Rassist und Faschist beschimpft, denn diese Typen haben schnell gelernt, wie sie beim Erwischtwerden die Rolle vom Täter zum Opfer wechseln können.

    Fazit: Was Sie im Video sehen, ist nicht der Einzelfall! Es ist kein ‘armer Kerl’, es ist Teil einer kriminellen Bewegung, die Europa überläuft, Unsicherheit und Angst verbreitet und das menschliche Miteinander zerstört! Daher noch einmal ein großes Dankeschön an den jungen Mann, der das Video zur Verfügung gestellt hat!

  • n nikolas.ramm61 26.9.2026, 10.16 Uhr

    Okay, jetzt nimmt es aber Dimensionen an, die Gorillas jetzt als Handlanger sogenannter krimineller Banden aus mutmaßlich Osteuropäischen Ländern zu betiteln, halte ich für sehr rassistisch, nicht nur in Deutschland. Um so eine Behauptung aufzustellen und zu veröffentlichen, sollte es wenigstens nachprüfbare Hinweise, wenn nicht gar Beweise geben. Was bekannter Weise für organisiertes, illegales Glücksspiel gilt, oder Trickdiebstal, ist jahrelang belegte Tatsache. Jetzt die Gorillas dort einzuordnen ist, nur weil es vielleicht die Dimension des Themas vergrößern sollte, halte ich für unhaltbar und klar rassistisch. Gibt es einen einzigen ermittelten und dokumentierten Fall von offizieller Stelle ? Ich glaube nicht…..also würde ich etwas mehr Respekt vor allen Menschen erwarten, auch vor Osteuropäern, obwohl ich Deutscher bin.

  • M Mawa 24.10.2026, 4.23 Uhr

    Auf einem der größten Parkplätze Teneriffas (in Puerto de la Cruz) bin ich öfters auf solche Einweiser getroffen. Wenn das jetzt ein Betätigungsfeld für das organisierte Verbrechen sein soll, dann würden die alle verhungern. Ich habe mir das mal über Stunden angesehen: die bekommen weder von jedem etwas und machen höchstens 5 Euro/Std. Umsatz und verschwinden nach 2 bis 3 Stunden wieder.
    Die Angst-machen-sollenden und alles in einen Topf werfenden Erzähler zerstören das soziale Miteinander und nicht arme Menschen, denn diese Erzähler stellen ja letztlich in Abrede, dass es arme Menschen gibt, die mit den Minibeihilfen des Staates (aus irgendwelchen Gründen) nicht hinkommen.

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