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Mittwoch, 10. Juni 2026
Teneriffa

Polizist auf Teneriffa stirbt im „Hondius“-Einsatz an Herzinfarkt

Ein Beamter der Guardia Civil ist am Sonntagabend im Hafen von Granadilla de Abona auf Teneriffa ums Leben gekommen. Der Mann war wegen der "Hondius" im Einsatz.

Ein Beamter der Guardia Civil von Teneriffa ist am Sonntagabend im Hafen von Granadilla de Abona an einem Herzinfarkt gestorben. Bernardino A.R.H. war an einem Sicherungseinsatz rund um das Kreuzfahrtschiff „Hondius“ beteiligt. Dort wurden die Passagiere von Bord gebracht.

Einsätze wie dieser gehören trotz der aktuell besonders angespannten Lage zur Alltagsroutine im Hafenbetrieb von Granadilla, bei dem verschiedene staatliche und lokale Behörden zusammenarbeiten. Der Hafen im Süden Teneriffas hat in den vergangenen Jahren wiederholt logistische Herausforderungen bewältigt, vor allem in der Migrations- und Sicherheitspolitik.

Innenminister Fernando Grande Marlaska äußerte seinen Mitgefühl bei einer Pressekonferenz am Montag. Er sprach von der „außergewöhnlichen Hingabe“ des Verstorbenen, betonte dessen langjährige Erfahrung und bezeichnete den Fall als schmerzlichen natürlichen Tod. Marlaska dankte allen Einsatzkräften, die an dem „Hondius“-Einsatz beteiligt waren, darunter Polizei, Guardia Civil und weitere Behördenvertreter.

Guardia-Civil-Beamter stirbt im „Hondius“-Einsatz auf Teneriffa

Auch Gesundheitsministerin Mónica García schloss sich den Beileidsbekundungen an. Die Politikerin hob das Engagement der Sicherheitsbehörden, Gesundheitsinstitutionen und der zivilen Verwaltung hervor, die am Einsatz rund um das Kreuzfahrtschiff mitgewirkt hatten. García dankte zudem den Medien für ihre Arbeit vor Ort.

Marlaska betonte die Einsatzbereitschaft der Kräfte auf den Kanarischen Inseln und lobte ihren Beitrag in fordernden Situationen. Angaben zu Folgemaßnahmen oder Konsequenzen aus dem Todesfall liegen bisher nicht vor.

Der Einsatz ist aufgrund des Hantavirus-Ausbruchs an Bord des unter niederländischer Flagge fahrenden Schiffs international begleitet worden. Die „Hondius“ war nach Teneriffa verlegt worden, um dort die Passagiere auszuschiffen. Sie wurden ohne Kontakt zur Bevölkerung von Bord zum Flughafen gebracht und in ihre Heimatländer ausgeflogen.

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