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Montag, 15. Juni 2026
Teneriffa

Teneriffa: Hund mit Beinbruch festgekettet – „sein Wasser war schon grün“

Mit gebrochenem Bein und nur einem Eimer Wasser hat ein Mann seinen Hund auf Teneriffa festgebunden. Das Tier musste trotz des ernsten Zustands ohne Sonnenschutz Ziegen hüten.

Völlig verängstigt und schwer verletzt ist auf Teneriffa ein Hund entdeckt worden. Mitarbeitende des Tierheims Valle Colino befreiten das Tier und brachten es in Sicherheit.

Der Hund war auf einem Berg im Norden der Kanaren-Insel an ein Fass gebunden aufgefunden worden. Von der Kette aus sollte er Ziegen beschützen, indem er mögliche Eindringlinge durch Bellen vertrieb. Aufgrund eines Beinbruchs war der Hund auch nicht zu mehr in der Lage.

Die Tierschützer mussten vier Kilometer weit laufen, um zur Fundstelle zu gelangen. Dort fanden sie den Hund ohne Sonnenschutz und nur mit einem Eimer alten Wassers in erreichbar Nähe angebunden vor.

Tierschützer finden verletzten Hund auf Teneriffa

Der Hund sei vollkommen verängstigt gewesen und habe sich der Rettung aus Angst zu entziehen versucht, berichtet das Tierheim. Auf Instagram schreiben die Mitarbeitenden davon, dass ihre regelmäßigen Funde oft die Vorstellungskraft vieler Menschen übersteigen würden.

„Diesmal war der Hund mit einem gebrochenen Bein mitten im Nirgendwo mit einer Kette an ein Fass gebunden. Sein Besitzer hatte ihn, um auf einige Ziegen aufzupassen“, schreibt das Tierheim in sozialen Medien.

Hund auf Teneriffa gefunden: Sein Wassereimer war schon grün

Über den Eimer, an dem der Hund befestigt wurde, schreibt das Tierheim: „Sie können sehen, unter welchen Bedingungen er gehalten wurde: Ein trauriges Metallfass, in dem er sich vor der Kälte schützen konnte und das bei Sonneneinstrahlung versengt wurde, und ein Eimer mit Wasser, von dem wir nicht wissen, wie lange er schon dort stand, da das Wasser schon grün war.“

Aufgrund des Beinbruchs müssen die Schmerzen enorm gewesen sein, heißt es weiter. Doch der Hund konnte eingefangen werden. Inzwischen wurde er versorgt und wird im Tierheim aufgepäppelt.

Die Retter bedankten sich ausdrücklich bei der örtlichen Polizei von Santa Cruz und allen Helfern, die zur Rettung beigetragen hatten. Nun werden Ermittlungen wegen schwerer Tierquälerei aufgenommen.

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