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Drei Wahrzeichen von Puerto de la Cruz schließen für immer

Teneriffa verliert gleich drei traditionsreiche Orte. Das "Café de Paris", "El Pingüino" und das "Columbus Plaza" haben ihre Türen für immer geschlossen.

Von Johannes Bornewasser – Lesedauer: 2 Minuten – 0 Leserkommentare bei Teneriffa News

Wenn ein Ort in Puerto de la Cruz auf Teneriffa für Tradition steht, dann vermutlich das „Café de Paris“. Im Winter deutsche Kekse und Weihnachts-Gebäck, im Sommer Cocktails und dazwischen französisches Flair. Doch das, was viele Menschen mit diesem Ort an der Promenade der Stadt verknüpfen, ist schon seit Jahren Geschichte.

Ähnlich ist es mit dem „Columbus Plaza“ an der Plaza del Charco und mit der „Eisdiele El Pingüino“ am gleichen Ort. Was diese drei einstigen Konstanten der Stadt gemeinsam hatten, waren ihre Besitzer. Und die haben nun eine für manchen früheren Stammkunden schmerzliche Entscheidung getroffen.

Allerdings war die Schließung absehbar. Die drei Gastronomie-Betriebe erzählen auch die Geschichte eines Abschieds auf Raten. Und damit stehen sie für einen Wandel, der in Puerto de la Cruz in den kommenden Monaten wohl noch öfter zu sehen sein wird.

Gastro in Puerto de la Cruz: Altes Konzept und zu wenig Liebe

Noch im März nutzen die Düsseldorfer Karnevalisten den kurzfristig freien Tag aufgrund des abgesagten Karnevalsumzugs, um vor dem Café de Paris unter dem zu Regenschirmen umgewidmeten Sonnenschutz zu feiern (Foto unten).

Auch Columbus Plaza lebte mehr und mehr von Lauf- und nicht mehr von Stammkundschaft. Sehr ähnlich erging es der Eisdiele. Der größte Einschnitt ist jedoch der Generationswechsel.

Die Columbus-Gruppe wurde bereits in dritter Generation als Familienunternehmen betrieben. In der Stadt im Norden Teneriffas wird unter Einheimischen orakelt, dass die Kinder wohl nicht übernehmen wollten. Und so musste eine Entscheidung über die Zukunft der drei Betriebe her.

So schmerzlich sie ist, so klar wurde sie getroffen: „Columbus Plaza“ hatte als letzter Standort noch einige Tage länger geöffnet. Doch nun endet eine Ära: Alle Betriebe des Familienunternehmens haben seit dieser Woche endgültig geschlossen.

Die Zukunft der Standorte ist noch ungewiss. Aufgrund ihrer Lage ist eine Eröffnung unter neuer Leitung jedoch nur eine Frage der Zeit. Spannender ist derweil die Diskussion über die Hintergründe:


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Johannes Bornewasser

Johannes Bornewasser ist Gründer und Herausgeber der Teneriffa News. Er hat zudem die redaktionelle Verantwortung inne. Zum Autorenprofil von .

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