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Nach Start auf Teneriffa: Uber stoppt Kanaren-Expansion


Der Taxi-Dienst Uber will auf den Kanaren vorerst doch nicht weiter expandieren. Nach dem Start auf Teneriffa wolle das Unternehmen sein Geschäftsgebiet eigentlich schnell auf weitere Gemeinden und Inseln erweitern.

Von Juan Martín Lesedauer: 2 Minuten

Der Start auf Teneriffa sollte nur ein erster Schritt auf den Kanarischen Inseln sein. Doch Uber ist mit der neuen Destination offenbar unzufrieden. Denn anstatt zu expandieren, wolle man sich nun doch erst auf die vier aktuellen Gemeinden “konzentrieren”.

Das sagte die kaufmännische Leiterin von Uber, Blanca Zayas. Damit bleibt der schnelle Weiterzug in Richtung Gran Canaria und auch in andere Gemeinden Teneriffas vorerst aus.

Uber war voller Vorfreude auf Teneriffa gestartet. Der Fahr-Dienstleister aus San Francisco hatte ausgewertet, wie oft Menschen auf Teneriffa nach einem Uber Ausschau gehalten hatten. Mit 70.000 Suchen dieser Art allein im Vorjahr stand für das Unternehmen fest, dass sich ein Start auf Teneriffa lohne. Daraufhin wurde in vier Gemeinden losgelegt, um von dort auf andere Kanaren-Inseln weiterzuziehen.

Touristenrekorde beflügeln Uber das Kanaren-Geschäft nicht

Uber begann sein Kanaren-Geschäft in Guía de Isora, Adeje, Arona und Granadilla de Abona. Damit war auch Teneriffas Süd-Flughafen angebunden. Doch trotz der Touristenrekorde des Sommers scheint Uber unzufrieden.

Denn das neue Ziel besteht nun nicht mehr in der Erweiterung des Gebiets, sondern in der Beobachtung. Man wolle den August und September abwarten und weitere Eindrücke und Zahlen sammeln, war aus der Spanien-Zentrale zu hören.

Taxi-Verband: Widerstand ist Grund für mauen Uber-Start auf Teneriffa

Der regionale Taxi-Verband sieht den “Widerstand des Taxisektors” als Grund für den mauen Start von Uber auf Teneriffa an. Dabei hatte sich das Unternehmen mit Null-Provisionen bei allen freien Taxifahrern beworben. Zudem gab es eine Start-Provision von 300 Euro sowie weitere 150 Euro nach Durchführung der ersten 25 Fahrten über Uber als Leitstelle.

Der Fahrdienst-Vermittler bietet eine App an, in der Fahrgäste einen Wagen vorbestellen können. Start- und Zielort werden festgelegt und basierend auf Distanz, Verkehr und Uhrzeit ein Festpreis genannt. Akzeptiert der App-Nutzer diesen, wird die Fahrt allen Chauffeuren in der Umgebung angeboten. Nimmt einer von ihnen den Auftrag an, wird der fällige Betrag direkt von der Kreditkarte abgebucht. Der Fahrgast kann jederzeit sehen, wo sich der Wagen befindet und wann er eintreffen wird.


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Juan Martín ist redaktioneller Mitarbeiter von Teneriffa News. Zu seinem Autorenprofil geht es hier.

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