Fuerteventura erreicht zu Ostern eine Hotelauslastung von 95 Prozent. Die Inselregierung sieht einen Zusammenhang mit der angespannten internationalen Lage und wertet den Erfolg als positive Entwicklung. Der Konflikt zwischen Iran, USA und Israel sorgt weiter für Unsicherheit auf den internationalen Märkten.
Die kanarische Regierung rechnet damit, dass der Krieg die Treibstoffpreise weiter steigen lassen wird und die Konsumausgaben verringern könnte. Das Flugangebot blieb jedoch gegenüber dem Vorjahr stabil. Dies sichert zahlreiche Arbeitsplätze, die direkt oder indirekt vom Tourismus abhängen.
Regierungsrätin Marlene Figueroa betonte, die Kanaren müssten eigene Maßnahmen ergreifen, um staatliche Initiativen zu unterstützen. Ein Bericht vom Tourismus-Verbund der Kanarischen Inseln „Promotur“ bestätigt diese Einschätzung und untersucht die wirtschaftlichen Auswirkungen der aktuellen Lage.
Flugverbindungen auf die Kanaren bleiben stabil
Die Zahl der verfügbaren Flugplätze blieb zu Ostern mit einem minimalen Anstieg von 0,3 Prozent nahezu konstant. Allerdings sanken die Sitzplätze aus Deutschland um 11,5 Prozent. Diesen Rückgang glichen Zuwächse aus Großbritannien und Frankreich aus.
Das Patronato de Turismo verstärkte seine Bemühungen in den nordischen Märkten, um die Nachfrage zu stabilisieren. Fuerteventura will auch Reisende aus Konfliktregionen ansprechen, die Spanien als sicheres Reiseziel bevorzugen.
Kanaren erarbeiten neue Strategien gegen Krisenfolgen
Die anhaltenden Auseinandersetzungen in Iran könnten die Luftverkehrspreise erhöhen und die Auswirkungen die Kaufkraft europäischer Familien mindern. Trotz dieser Herausforderungen bleibt der Tourismus auf Fuerteventura robust.
„Promotur“ arbeitet derzeit an einer neuen Kommunikationsstrategie zur direkten Ansprache internationaler Reiseveranstalter. Diese solle dabei helfen, die wirtschaftlichen Folgen der Krise abzufedern, hieß es.
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Fuerteventura meldet 95 Prozent Hotelbelegung zu Ostern
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