Tui hat wegen der stark gestiegenen Nachfrage nach sicheren Urlaubszielen zusätzliche Flüge auf die Kanarischen Inseln ins Programm genommen. Davon profitieren im April insbesondere Fuerteventura, Lanzarote und Gran Canaria. Auch andere Anbieter konzentrieren sich verstärkt auf die Kanaren.
Als Auslöser nennt der Veranstalter die Buchungsverschiebungen infolge des Kriegs im Nahen Osten. Das Unternehmen meldete am Dienstag deutlich höheres Interesse an Spanien und Griechenland, sowohl für Ostern als auch für den Sommer.
Für April plant die Fluggesellschaft kurzfristig 68 Zusatzverbindungen ab Hannover, Stuttgart, Düsseldorf, Frankfurt und München. Allein Tuifly stellt damit rund 10.000 weitere Sitzplätze bereit.
Kanaren-Boom wegen Nahost-Konflikts
Die Buchungslage auf den Kanarischen Inseln ist bereits jetzt angespannt. Tui-Chef Benjamin Jacobi sagte, viele Gäste setzten derzeit gezielt auf bekannte Sonnenziele in Spanien und Griechenland. Die Zusatzflüge im April seien eine schnelle Reaktion auf die hohe Nachfrage.
Die Entwicklung passt zu einer breiteren Nachfrageverlagerung hin zu sicheren Reisezielen. Fuerteventura gilt dabei als eines der Ziele, die in den kommenden Wochen stärker gefragt sind.
Tui berichtet bei Europabuchungen von einem verschobenen Anteil auf jetzt knapp 75 Prozent. Dabei ist Spanien das wichtigste Ziel. Die Airline bietet mehr als 560 wöchentliche Flugverbindungen mit rund drei Millionen Sitzen zu Ferienregionen rund um das Mittelmeer, auf die Kanaren, die Kapverden und ans Rote Meer. Ab den fünf deutschen Flughäfen entfallen allein auf Spanien mehr als 220 wöchentliche Flüge.
Auch andere Reiseanbieter reagieren bereits: Aida sagte alle Kreuzfahrten in die Golfregion zur Wintersaison 2026/2027 ab. Auch das Unternehmen sucht derzeit unter anderem in den Kanaren sichere Ausweichziele. Damit werden auch zusätzliche Zubringerflüge auf die Inseln benötigt.
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