19 Menschen haben auf den Kanaren allein im ersten Quartal des Jahres ihr Leben durch Ertrinken verloren. Das bedeutete einen Anstieg um 36 Prozent im Vergleich zum Vorjahr, als 14 Todesopfer gezählt wurden. Die Daten stammen von der nach den Küstenkilometern benannten Vereinigung Canarias 1500 km de Costa.
Teneriffa verzeichnete dabei mit acht Todesfällen die höchste Zahl an Ertrinkungsopfern. Gran Canaria, Fuerteventura und El Hierro meldeten jeweils drei Tote, Lanzarote und La Gomera jeweils einen Todesfall. Auf La Palma und La Graciosa gab es keine tödlichen Unfälle auf dem Wasser.
Besonders alarmierend: Fast alle Ertrunkenen gingen während einer Wetterwarnung ins Meer. Eine solch hohe Quote gab es zuvor nicht.
Unwetter-Warnungen ignoriert: Kanaren melden mehr Ertrunkene
Im März starben fünf Personen an kanarischen Stränden, darunter ein 15-jähriges norwegisches Mädchen auf Gran Canaria. Neben den Todesfällen gab es zahlreiche Verletzungen, viele davon schwer.
Das Profil der typischen Opfer zeigt: Männer sind überproportional betroffen. Von den 19 Verstorbenen waren 13 männlich. Besorgniserregend ist der hohe Anteil ausländischer Opfer. Acht auf den Kanaren Ertrunkene kamen als Touristen auf die Insel oder lebten dort als Auswanderer aus Herkunftsländern wie Deutschland und Norwegen.
Ein Drittel aller tödlichen Wasserunfälle auf den Kanaren ereignete sich beim Baden. Weitere Unfälle geschahen bei sportlichen Aktivitäten oder durch Stürze von Klippen und Piers. Rund 22 Prozent der Vorfälle trugen sich in Küstenbereichen zu.
Die Vereinigung für Ertrinkungsprävention auf den Kanaren betont, dass bessere Wachsamkeit und vor allem das Befolgen von Warnhinweisen entscheidend seien, um die Zahl der Vorfälle zu senken. Zusätzlich zu den Ertrunkenen waren 20 Menschen verletzt worden, zehn Personen konnten dagegen unverletzt gerettet werden.
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Fast immer Warnungen ignoriert: Kanaren melden deutlich mehr Ertrunkene
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