Fuerteventuras Flughafen hat im April 2026 spürbar weniger Passagiere abgefertigt. Mit 260.404 ankommenden Direktfluggästen lag die Zahl rund 7,8 Prozent unter dem Vorjahreswert. Am deutlichsten ist der Rückgang bei Fluggästen aus Deutschland. Nur noch 61.803 Passagiere aus der Bundesrepublik reisten an, was ein Minus von 11,8 Prozent gegenüber dem Vorjahreswert bedeutet.
Auch der wichtigste Markt verzeichnete einen Rückgang. Das Minus aus Großbritannien betrug 6,2 Prozent. Mit 67.118 Fluggästen stellt UK damit dennoch weiterhin den größten Einzelmarkt. Frankreich verzeichnete mit 6614 Passagieren ein Minus von 23,2 Prozent. Auch Polen und Irland blieben mit Rückgängen von 17,8 und 2,2 Prozent hinter den Vorjahreswerten zurück.
Einige kleinere Märkte entwickelten sich dagegen positiv: Finnland legte um 48,6 Prozent zu, Schweden um 37,3 Prozent, Luxemburg um 24,2 Prozent. Tschechien verzeichnete 16,2 Prozent mehr Ankünfte, die Niederlande einen moderaten Zuwachs von 3,8 Prozent. Doch auch der Blick auf die Jahreswerte birgt interessante Einblicke:
Fuerteventura: Tourismus-Rückgang dauert an
Auch vom spanischen Festland kamen weniger Reisende an: 34.024 Passagiere bedeuteten ein Minus von knapp sechs Prozent. Einschließlich der innerkanarischen Inselverbindungen lag Spanien insgesamt bei 78.157 Passagieren – und damit 2,9 Prozent unter dem Vorjahreswert. Von Januar bis April reisten 1,1 Millionen Personen mit Direktflügen auf die Insel. Das waren rund 36.000 weniger als im gleichen Zeitraum des Vorjahres.
In der Viermonatsbilanz bleibt Deutschland der schwächste Markt: 263.393 deutsche Fluggäste entsprechen einem Rückgang von acht Prozent. Großbritannien hingegen konnte sich behaupten und weist mit 296.061 Passagieren ein minimales Plus von 0,1 Prozent aus.
Der Abstand zwischen beiden Märkten hat sich damit weiter vergrößert. Frankreich verlor im Jahresvergleich 15,2 Prozent, während Italien mit plus 7,3 Prozent und Polen mit plus 1,5 Prozent solide Zuwächse erzielten.
Fuerteventura begrüßt mehr Luxemburger und Schweizer
Unter den kleineren Märkten sticht bisher Luxemburg hervor: Von Januar bis April legte der Markt um mehr als 51 Prozent zu. Die Schweiz folgte mit 22,4 Prozent Wachstum, Dänemark mit zwölf Prozent und Schweden mit 9,3 Prozent. Portugal, Island und Ungarn entwickelten sich hingegen nur moderat. Damit bleibt der Tourismus auf Fuerteventura stark von wenigen großen Herkunftsmärkten abhängig.
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