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Hotelpreise auf den Kanaren steigen weiter – was Urlauber jetzt wissen sollten

Die Hotelpreise auf den Kanaren ziehen weiter an. Im Februar lag das Plus bei 4,5 Prozent, mehr als im Spanien-Schnitt. Das sind die Gründe und Prognose.

Von Johannes Bornewasser – letzte Änderung: – Lesedauer: 2 Minuten – 0 Leserkommentare bei Teneriffa News

Die Hotelpreise auf den Kanaren sind im Februar weiter gestiegen. In der Hochsaison betrug das Plus im Jahresvergleich 4,5 Prozent und damit mehr als der durchschnittliche Wert in Spanien von 3,9 Prozent.

Bereits im Januar hatte der Zuwachs bei 4,9 Prozent gelegen. Damit setzt sich 2026 ein Trend fort, der seit Ende 2022 anhält. Auch in den Jahren 2023, 2024 und 2025 kletterten die Preise bereits kontinuierlich.

Die aktuellen Daten fallen in eine Phase besonders hoher Nachfrage: Die Hochsaison auf den Kanarischen Inseln läuft noch bis nach Ostern. Auch für danach gibt es bereits Prognosen:

Hotel-Preise auf den Kanaren klettern weiter

Auch die Hotelerlöse entwickelten sich nach oben. Der durchschnittliche Umsatz pro belegtem Zimmer lag im Februar bei 156,90 Euro pro Nacht. Das bedeutete ein Plus von 3,6 Prozent gegenüber dem Vorjahr. Der Umsatz pro verfügbarem Zimmer, RevPAR genannt, erreichte 138,70 Euro und damit ein Plus von 1,4 Prozent.

Die Auslastung der Hotels auf den Kanaren bleibt weiterhin hoch: 78,4 Prozent der angebotenen Betten auf den Kanaren waren im Februar belegt. Spanien kam landesweit nur auf 53,5 Prozent und lag damit leicht unter dem Vorjahresmonat.

Laut Spaniens Statistikamt INE blieben die Kanarischen Inseln zugleich das meistbesuchte Ziel ausländischer Hotelgäste in Spanien. Auf sie entfielen 45,4 Prozent aller Übernachtungen von Nichtresidenten, gefolgt von Katalonien mit 15,4 Prozent und Andalusien mit 13,5 Prozent.

Hotel-Preis klettern auf Teneriffa am stärksten, Gran Canaria bei Auslastung vorn

Auf Teneriffa wurden im Februar mehr als 2,2 Millionen Übernachtungen gezählt. Das war die höchste Zahl aller touristischen Zonen im Land. Bei der Bettenauslastung einzelner Orte liegt San Bartolomé de Tirajana im Süden Gran Canarias mit 85,5 Prozent vorn.

Der Süden Gran Canarias erreichte als touristische Zone 85 Prozent Gesamtauslastung und 82,8 Prozent an Wochenenden. Den höchsten Wochenendwert unter allen spanischen Reisezielen verzeichnete dagegen Sallent de Gállego in Aragón mit 91,4 Prozent.

Kanaren-Hotels werden wohl teurer

Wichtigste Auslandsmärkte für die Kanaren bleiben Großbritannien und Deutschland. Es folgen Frankreich, Italien und die Niederlande.

Den Preisanstieg treiben laut den veröffentlichten Daten mehrere Faktoren: wachsende Ankunftszahlen aus dem Ausland und die durchgehend hohe Belegung in der laufenden Saison. Damit sieht die Prognose der Tourismus-Industrie auch weiterhin steigende Hotel-Preise für die Kanarischen Inseln kommen.


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Über den Autor

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Johannes Bornewasser

Johannes Bornewasser ist Gründer und Herausgeber der Teneriffa News, Ihrem Kanaren-Experten seit 2011. Er hat zudem die redaktionelle Verantwortung inne. Zum Autorenprofil von .

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