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Samstag, 13. Juni 2026
Kanaren

Streik zu Ostern: Kanaren-Flughäfen rechnen mit Urlaubschaos

Ein Streik an den Flughäfen der Kanarischen Inseln wird die Tourismus-Branche in den kommenden Tagen hart treffen. Die Gewerkschaften nutzen die Hauptreisezeit für maximale Aufmerksamkeit.

Ein Streik an den Flughäfen der Kanarischen Inseln sorgt über die Osterfeiertage für erhebliches Chaos. Erwartet werden deutliche Verspätungen und auch Flugausfälle. Betroffen sind Tausende Urlauber, da der Streik zur Oster-Reisewelle beginnt.

Der Ausstand fällt mit einer der verkehrsreichsten Reisezeiten des Jahres zusammen. Insbesondere zu Ostern reisen viele Einwohner Spaniens vom Festland auf die Kanarischen Inseln. Die Osterferien sorgen traditionell für volle Hotels und entsprechenden Betrieb an den Kanaren-Airports.

Der Streik beeinträchtigt besonders die Flughäfen auf Teneriffa, Gran Canaria und Fuerteventura. Reisende stehen vor entsprechend großer Unsicherheit. Zumindest innerkanarisch gibt es alternativ Fähren, die jedoch nicht ausreichend Kapazitäten haben, um alle ausfallenden Flüge zu kompensieren.

Oster-Streik auf den Kanaren: Verspätungen auf Teneriffa und Gran Canaria

Reisenden wird empfohlen, die Entwicklungen genau zu verfolgen. Viele Flüge finden statt, verspäten sich jedoch. Die einhergehende Unsicherheit wird sich aller Voraussicht nach noch über Tage hinziehen.

Das Bodenpersonal streikt unbefristet in drei festgelegten Zeitfenstern. Die Arbeit wird von fünf bis sieben Uhr morgens, von elf bis 17 Uhr und von 22 bis 24 Uhr niedergelegt. Bei Menzies wurde zwischen dem 28. und 29. März ganztägig gestreikt. Das nächste Fenster liegt zwischen dem 2. und 6. April.

Osterferien für Streiks auf den Kanaren beliebt

Der Arbeitskampf findet damit während der Hauptreisezeit der Osterferien statt. Schon im vergangenen Jahr hatten Hotelangestellte dieses Zeitfenster für eine möglichst breite Öffentlichkeit gewählt.

Ziel des Streiks sind Inflationsausgleiche für die Beschäftigten des Bodenpersonals. Menzies fordert hingegen bessere Tarifverträge. Eine kurzfristige Annäherung aller Parteien gilt weiterhin als ungewiss.

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