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Montag, 6. Juli 2026
Kanaren

Calima: Sahara-Staub legt Kanaren-Flughäfen lahm

Eine massive Staubwolke aus der Sahara hat den Flugverkehr auf den Kanaren erheblich gestört. Mehrere Airports melden Verspätungen und zahlreiche Umleitungen.

Wüstensand aus der Sahara hat am Dienstag den Luftverkehr über den Kanaren kräftig durcheinandergebracht. Etwa 1300 Kilometer breit zog sich die Staubfront über den Himmel der Kanarischen Inseln und nahm den Piloten stellenweise die Sicht.

Am härtesten traf es den Flughafen von La Palma, wo Maschinen wegen der schlechten Sichtverhältnisse gar nicht erst aufsetzen konnten. Verspätungen häuften sich, Flüge mussten umgeleitet werden, und mancher Landeanflug scheiterte schlicht. Wer nach Teneriffa oder Gran Canaria wollte, musste mit bis zu einer Stunde Verzögerung rechnen.

Seinen Ursprung hatte der Sandsturm im Grenzgebiet zwischen Algerien und Mauretanien, von wo aus er den Atlantik bis zu den Kanaren überquerte. Der staatliche Wetterdienst Aemet reagierte mit einer Warnung. Mit einer Besserung ist erst in den nächsten Tagen zu rechnen.

Calima beeinträchtigt Kanaren-Flüge

Eine Calima durch Sahara-Staub kennt man auf den Kanaren zur Genüge, ungewöhnlich ist sie nicht. Diesmal jedoch drückt die Wucht des Phänomens nicht nur die Luftqualität, sie bringt auch den Reiseverkehr gehörig ins Stocken. Die Fluglotsen rechnen damit, dass der Dienstag für den Flugbetrieb der schwierigste Tag werden dürfte.



Wer reist, sollte den Status seines Fluges genau im Blick behalten. An den Flughäfen bemüht man sich darweil, die übrigen Verbindungen sicher und geordnet abzuwickeln. Die Flugpläne werden dabei immer wieder neu angepasst.

Calima sorgt für steigende Temperaturen auf den Kanaren

Für Reisende bleibt durch die verschobenen Abflugzeiten viel Ungewissheit. Hinzu kommt, dass die Calima die Temperaturen spürbar nach oben treibt. Bis zu 27 Grad Celsius zeigen die Thermometer auf den Kanarischen Inseln zurzeit an.

Ein Ende der Calima zeichnet sich ab, sobald der Wind auf West oder Nord dreht und frische Atlantikluft zu den Inseln führt. Die Gesundheitsbehörden raten unterdessen, sich draußen körperlich nicht anzustrengen und die Fenster geschlossen zu lassen. Auch genug zu trinken gehört zu den Empfehlungen.

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