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Bereits 20 Ertrunkene auf den Kanaren bis Ende April

Auf den Kanaren sind in den ersten vier Monaten des Jahres 20 Menschen ertrunken. Die Zahl der von Badeunfällen Betroffenen stieg um 27 Prozent. Viele der Unglücke ereigneten sich trotz aktiver Warnungen.

Von Johannes Bornewasser – letzte Änderung: – Lesedauer: 2 Minuten – 0 Leserkommentare bei Teneriffa News

Das Wichtigste in Kürze:
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  • 20 Menschen ertranken von Januar bis April auf den Kanaren, 90 Prozent ignorierten dabei aktive Warnungen vor gefährlichen Seebedingungen.
  • Die Zahl der Badeunfall-Betroffenen stieg um 27 Prozent auf 62 Personen, hauptsächlich wegen gefährlicher Wetterbedingungen und Missachtung von Warnbeflaggungen.
  • Neun der Todesopfer waren Ausländer, die meisten Unfälle ereigneten sich an Stränden (57 Prozent) bei starkem Wellengang.
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Selbstüberschätzung und die Missachtung von Warnungen bleiben das größte Problem rund um Badeunfälle auf den Kanarischen Inseln. Von Januar bis April sind auf den Kanaren 20 Menschen ertrunken. Das ist ein Todesfall mehr als im gleichen Zeitraum des Vorjahres.

Die nach den kanarischen Küstenkilometern benannte Vereinigung „Canarias, 1500 Km de Costa“ berichtet, dass bei Badeunfällen und ähnlichen Vorfällen in den ersten vier Monaten des laufenden Jahres 62 Menschen zu Schaden kamen. Das waren 27 Prozent mehr als im Vergleichszeitraum 2025.

Als Hauptursache für den Anstieg gelten gefährliche Wetterbedingungen in Kombination mit dem Ignorieren von Warnbeflaggungen. Die meisten Todesopfer gingen laut den vorliegenden Angaben an Tagen ins Wasser, an denen offizielle Warnungen oder Vorwarnstufen wegen gefährlicher Küstenbedingungen galten.

Viele Unwetter und hohe Wellen rund um die Kanaren

Starker Wellengang und raue See sind dabei die häufigsten Risikofaktoren. Die Kanarischen Inseln verzeichnen jedes Jahr zahlreiche solcher Vorfälle.

Neun der 20 Todesopfer waren ausländische Staatsangehörige, drei stammten aus Spanien. Bei acht weiteren Personen blieb die Nationalität ungeklärt. Die Unfallorte verteilen sich auf verschiedene Küstenbereiche: 57 Prozent der Vorfälle ereigneten sich an Stränden, 26 Prozent in Häfen und sonstigen Küstenzonen, elf Prozent in natürlichen Meeresschwimmbecken und sechs Prozent in klassischen Schwimmbädern.

Sieben der 20 Todesopfer werden in der Kategorie „sonstige Fälle“ geführt, dazu gehört beispielsweise ein im Wasser gelandeter und ertrunkener Paraglider sowie Bootspersonal und Menschen, die durch Welleneinwirkung ins Wasser stürzten. Je zwei Todesopfer waren Schwimmer, Taucher und Angler.

Im April kam auf den Kanaren ein Mensch durch Ertrinken ums Leben. Zudem wurden vier Personen in kritischem Zustand und drei mit schweren Verletzungen ins Krankenhaus eingeliefert. Zwei Betroffene erlitten moderate Verletzungen, zwei weitere blieben unverletzt.

Kanaren: Neun von zehn Ertrunkenen ignorierten Warnungen

Die Vereinigung zählte unter den übrigen 30 Verletzten des laufenden Jahres sieben kritische, acht schwere, sieben mittelschwere und acht leichte Verletzungen.

Zudem betonte „Canarias, 1500 Km de Costa“ erneut die Bedeutung der Warnhinweise: 90 Prozent der Todesopfer befanden sich zum Unfallzeitpunkt im Wasser, obwohl die kanarische Regionalregierung eine Vorwarnung oder Warnung wegen gefährlicher Seebedingungen ausgegeben hatte.


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Bereits 20 Ertrunkene auf den Kanaren bis Ende April

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Johannes Bornewasser

Johannes Bornewasser ist Gründer und Herausgeber der Teneriffa News. Er hat zudem die redaktionelle Verantwortung inne. Zum Autorenprofil von .

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