Die Wirtschaft der Kanaren ist im dritten Quartal real um 2,5 Prozent gewachsen. Das kanarische Statistikamt ISTAC vergleicht dafür die preisbereinigte Wirtschaftsleistung mit dem Vorjahresquartal. Der zugehörige Volumenindex stand bei 141,55 Punkten.
Einen tiefen Einschnitt sieht die Haushaltsplanung der Kanaren für 2027 in einem Ressort vor. Das Ministerium für ökologischen Wandel und Energie verfügt dann mehr als 142,43 Millionen Euro. Im laufenden Jahr sind es 453,64 Millionen Euro, das Budget sinkt also um 68,6 Prozent. Der Grund: Die außerordentlichen EU-Mittel für das Umweltbudget der Kanaren aus dem Aufbau- und Resilienzmechanismus laufen aus.
Auch die künftige Förderung aus Brüssel beschäftigt die Regierung der Kanaren. Kanaren-Präsident Fernando Clavijo warnte den Exekutiv-Vizepräsidenten der EU-Kommission, Raffaele Fitto, vor einer Zentralisierung der EU-Mittel für Randregionen. Clavijo wendet sich dagegen, Verwaltung und Verteilung der Gelder für die Regionen in äußerster Randlage bei den Mitgliedstaaten zu bündeln. Nach seiner Warnung könnte das die wirtschaftliche Entscheidungsfähigkeit der Kanaren schwächen.














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