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Donnerstag, 11. Juni 2026
Teneriffa

Teneriffa: Vier Museen lassen jetzt Hunde und Katzen rein

Hunde, Katzen und weitere Haustiere dürfen ab sofort vier Museen auf Teneriffa besuchen. Ein dreimonatiges Pilotprojekt soll zeigen, ob sich die Regelung bewährt. Danach könnte sie auf weitere Häuser ausgeweitet werden.

Die Inselverwaltung von Teneriffa erlaubt ab sofort den Zutritt von Haustieren in vier ihrer Museen. Über ein dreimonatiges Pilotprojekt dürfen Besucher Hunde, Katzen, Frettchen und weitere im Tierwohl-Regelwerk gelistete Tiere mitführen. Verantwortlich zeichnet der Autonome Verband der Museen (OAMC). Dieser hatte die neuen Vorschriften bereits im Mai verabschiedet.

Zum Pilotprojekt gehören das Archäologische Museum Teneriffas und das Museum für Naturwissenschaften von Teneriffa. Hinzu kommen die beiden Standorte Casa Lercaro und Casa de Carta, die zum Museum für Geschichte und Anthropologie von Teneriffa zählen. Grundlage der Maßnahme ist die spanische Staatsgesetzgebung zum Tierwohl. Ausgeschlossen bleiben Tiere, deren Haltung oder Zugang zu gefährlich oder zum Schutz bedrohter Wildtiere gesetzlich eingeschränkt ist.

Die Tiere müssen jederzeit gesichert sein, etwa durch Leine, Geschirr, Maulkorb, Transportbox oder ein anderes arttypisches Haltesystem. Zunächst sind maximal zwei zusammenlebende Tiere pro Person und Etage zugelassen. Welche Regeln gelten, sobald sich ein Tier in den Museumsräumen danebenbenimmt, ist im Regelwerk genau festgelegt:

Haustiere in Teneriffas Museen in bestimmten Bereichen erlaubt

Die Tiere dürfen ausdrücklich zugelassene Bereiche, Außenbereiche, Innenhöfe und öffentlich zugängliche Flächen betreten. Untersagt bleibt der Zutritt zu Verwaltungsbüros, geschlossenen Publikumsbereichen, Zonen der Speisenzubereitung, Toiletten sowie zu Räumen, die als nicht autorisiert ausgeschildert sind.

Überlassen die Museen Räumlichkeiten für Veranstaltungen Dritter, können aus Sicherheits- oder Denkmalschutzgründen zusätzliche Beschränkungen festgelegt werden.

Die Halter haften für das Verhalten ihrer Tiere. Bei Beschädigungen müssen sie für die Reparatur aufkommen. Zudem kann das Museum einen Verweis aus den Räumlichkeiten aussprechen. Assistenzhunde sowie Tiere der Streit- und Sicherheitskräfte haben gemäß ihrer spezifischen Regelung jederzeit Zutritt und werden nicht auf das Kontingent von zwei Tieren angerechnet.

Nach Ablauf der dreimonatigen Testphase bewertet die Inselverwaltung von Teneriffa das Pilotprojekt. Auf dieser Grundlage entscheidet sie über eine mögliche Ausweitung auf weitere Museen und Einrichtungen des OAMC.

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