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Montag, 13. Juli 2026
Teneriffa

Teneriffa: Museum wird zum Klassenzimmer für Schüler und Lehrer

Die Kanaren machen ein Museum zum Klassenzimmer. Schüler und Lehrkräfte sollen dort lernen. Die Kooperation ist bereits im offiziellen Amtsblatt der Kanaren festgehalten.
Das Wichtigste in Kürze:
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  • Die kanarische Bildungsbehörde macht ein Museum in Puerto de la Cruz auf Teneriffa zum Klassenzimmer für Schüler und Lehrer.
  • Das Amtsblatt der Kanaren hält die Vereinbarung offiziell fest.
  • Die Behörde reagiert damit auf den Personaldruck, nachdem 2000 Lehrkräfte in den Ruhestand gingen.

Die kanarische Bildungsbehörde kooperiert mit dem Institut für Hispanische Studien in Puerto de la Cruz auf Teneriffa. Das Ziel besteht darin, ein Museum für Schulunterricht und Lehrerfortbildung ins Leben zu rufen. Nachzulesen ist die Vereinbarung seit Freitag im Amtsblatt der Kanaren (BOC).

Wer das Haus künftig betritt, soll dort mehr finden als eine Ausstellung. Geplant ist ein Lernort für Schülerinnen und Schüler und zugleich eine Adresse für die Weiterbildung von Lehrkräften. Behörde und Institut halten in der Abmachung fest, auf welche Weise sich Räume und Sammlungen für pädagogische Zwecke einsetzen lassen.

Angesprochen sind zum einen Klassen, die im Rahmen des Unterrichts vorbeikommen, zum anderen Lehrkräfte, die im Museum Fortbildungen absolvieren. Die Einzelheiten zu Programmen und Zeitplänen der beiden Partner finden sich in der amtlichen Bekanntmachung vom 10. Juli 2026.

Museum als Lernort und Ausbildungsstätte auf Teneriffa

Die Behörde baut mit dem Schritt ihr Angebot an außerschulischen Lernorten aus. Ein Museum gilt dort nicht länger nur als Ziel für einen Ausflug, sondern wird Teil des regulären Bildungsauftrags.



Personell gerät das kanarische Bildungssystem seit geraumer Zeit unter Druck. Wie berichtet, verloren die Kanaren binnen kurzer Zeit 2000 Lehrkräfte durch Pensionierung. Gerade deshalb wiegen strukturierte Fortbildungsangebote schwerer, denn sie schulen neue wie erfahrene Lehrkräfte an einem festen Ort.

Die Bildungskrise der Kanaren ist nicht nur am Ausstand Tausender Lehrer sichtbar, sondern auch an anderen Entwicklungen. So prangert beispielsweise die Iniciativa por La Gomera (IxLG) einen drastischen Mangel an: Für Hör- und Sprachförderung gab es auf der gesamten Insel im vergangenen Jahr nur eine einzige Lehrkraft. Weitere Einzelheiten dazu finden Sie nachfolgend:

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