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Donnerstag, 2. Juli 2026
Siam Park Teneriffa

Sicherheitsmängel: Arbeiten im Siam Park gefährden Gas-Versorgung auf Teneriffa

"Erhöhte Gefahr für die Sicherheit", lautet der Grund: Das Gas-Netz, das unter dem Siam Park auf Teneriffa verläuft, muss stillgelegt werden.
Das Wichtigste in Kürze:
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  • Bauarbeiten im Siam Park auf Teneriffa gefährden die Gas-Pipeline für Costa Adeje
  • Trotz Warnung 2024 blieb das Sicherheitsrisiko fast ein Jahr lang unbearbeitet
  • Die Gasversorgung soll nun auf öffentlichen Grund verlegt werden
Unsere Mitglieder sehen hier eine praktische Zusammenfassung

Das Gas-System versorgt ganz Costa Adeje. In seiner jetzigen Form muss es stillgelegt werden. Das Gas-Netz, das unter dem Siam Park im Süden von Teneriffa verläuft, ist gefährdet. Ein offizielles Dokument spricht von einem „erhöhten Risiko für die Sicherheit“ der Region.

Der Grund sind laut den Unterlagen „verschiedene Bauarbeiten auf dem Privatgrundstück des Siam Parks“. Diese hätten zu Anomalien in der Gasversorgung im Süden Teneriffas geführt, „die die Sicherheit der Anlage gefährden“.

Eine entsprechende Warnung erfolgte bereits im Jahr 2024. Ausgegeben wurde sie an den Betreiber des Wasserparks, das zuständige Ministerium und die Stadtverwaltung. Geschehen ist jedoch vorerst nichts. Bis jetzt.

Neue Gasversorgung für Teneriffa Süd

Das Netz beginnt mit einer Anlage im nordwestlichen Teil des Parks. Dort wird das Verhältnis von Luft und Propangas eingestellt. Vom Siam Park aus erstreckt sich die Gas-Pipeline für den Touristenort im Süden der Kanaren-Insel über rund 15 Kilometer. Sie quert die Autobahn und reicht bis an die Küste.



Als rund um die Arbeiten Veränderungen an der Gasversorgung auftraten, wurde umgehend eine Untersuchung eingeleitet. Der Versorger, Gasificadora Regional Canaria, teilte alle Erkenntnisse über die Mängel, da man ein Sicherheitsproblem „für Personen und Güter“ sah.

Nachdem fast ein Jahr lang nichts unternommen wurde, soll jetzt Bewegung in die Thematik kommen. Geplant ist demnach eine Verlagerung der Gasversorgung aus „dem Privatgrundstück des Parks“ heraus auf öffentlichen Grund. Damit soll verhindert werden, dass künftige Arbeiten erneut zu Problemen für Sicherheit und Versorgung führen.

Das offiziell einsehbare Dokument schlägt vor, den Betrieb aufrecht zu erhalten, bis der Neubau übernehmen kann. Dies sichere die Versorgung der Gemeinde mit Gas. Nach Fertigstellung könne es dann zwar zu punktuellen Ausfällen im Rahmen der Umstellung kommen, diese würden jedoch auf ein Minimum reduziert.

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