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Dienstag, 4. August 2026
Fuerteventura

Fuerteventura: Im Auto vergessenes Baby stirbt nach Hitzschlag

Ein 20 Monate altes Baby hat auf Fuerteventura einen Hitzschlag erlitten. Das Kleinkind war ersten Angaben zufolge im Auto vergessen worden. Es wurde nach Gran Canaria ausgeflogen und starb dort in der Nacht zu Sonntag.
Das Wichtigste in Kürze:
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  • Ein 20 Monate altes Kind starb auf den Kanaren, nachdem ein Elternteil es während der Hitzewelle wohl im Auto vergessen hatte.
  • Rettungskräfte flogen das Kind von Fuerteventura in eine Spezialklinik auf Gran Canaria, wo es in der Nacht zu Sonntag starb.
  • Nach Angaben der Inselverwaltung ist es der erste Hitzetod auf den Kanaren in diesem Sommer.
Unsere Mitglieder sehen hier eine praktische Zusammenfassung

Bei Temperaturen von bis zu 40 Grad ist am Wochenende ein Kleinkind auf den Kanaren im Auto zurückgelassen worden. Das 20 Monate alte Baby erlitt einen Hitzschlag. Zugetragen hatte sich das Unglück bereits am Samstag, gestorben ist das Kind dann in der Nacht zu Sonntag im Mutter-Kind-Krankenhaus auf Gran Canaria.

Der Vorfall wurde bereits von der regionalen Gesundheitsbehörde der Kanarischen Inseln bestätigt. Man hatte das Baby zunächst in kritischem Zustand ins Hospital General von Fuerteventura eingeliefert, ehe ein Rettungshubschrauber es in die Spezialklinik auf Gran Canaria verlegte.

Ersten Angaben zufolge soll sich das Kind versehentlich in einem geschlossenen Fahrzeug befunden haben, nachdem ein Elternteil es dort vergessen hatte. Die Ermittler gaben bislang nur wenig Informationen aus, um die Familie zu schützen.

Hitzschlag auf Fuerteventura: Kinder bei Hitze deutlich empfindlicher

Seit Mitte der Woche galt für mehrere Kanarische Inseln eine Hitzewarnung, ab Freitag auch für Fuerteventura. Kleine Kinder sind bei extremer Hitze deutlich anfälliger als Erwachsene. Die Körpertemperatur kann schneller steigen, was Hitzschläge bereits viel früher begünstigt als bei Erwachsenen.



Zu den offiziell empfohlenen Schutzmaßnahmen zählt, Kinder niemals in einem geschlossenen geparkten Fahrzeug zurückzulassen, auch nicht im Schatten oder nur für kurze Zeit. Als besonders gefährdet gelten Kinder unter vier Jahren, Schwangere, über 65-Jährige sowie Menschen mit chronischen Erkrankungen.

Angaben der Inselverwaltung zufolge handelt es sich bei dem mutmaßlich tragischen Unfall um den ersten Hitzetod auf den Kanaren in diesem Sommer.

Kanaren-Hitze sorgt für höchste Warnstufe

Die Regierung der Kanaren verschärfte am Montag die Warnlage auf Gran Canaria und rief ab 11 Uhr wegen extremer Temperaturen und Waldbrandgefahr die höchste Warnstufe aus. In den Gipfellagen sowie im Süden, Osten und Westen der Insel werden erneut mehr als 40 Grad erwartet, während die östlichen Inseln, zu denen auch Fuerteventura gehört, bis zu 34 Grad erwarten.

Den spanienweit höchsten Wert verzeichnete am Sonntag Tasarte im Westen Gran Canarias bei 44,3 Grad. Am Montag wurde der Rekord in La Aldea de San Nicolás mit 43,8 Grad gemessen. In San Bartolomé de Tirajana zeigte das Thermometer 42,2 Grad an und in Agüimes 41,2 Grad.

Wie sich das Kanaren-Wetter auf den jeweiligen Inseln im Einzelnen entwickelt, sehen Sie hier über unsere aktuelle Wettervorhersage für die Kanarischen Inseln.

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