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Sonntag, 19. Juli 2026
Gran Canaria

Unwetter füllt Gran Canarias Staubecken: Genug Wasser für fünf Jahre

Die Stürme Claudia und Therese haben Gran Canarias Wasserspeicher von 2,3 auf 39 Millionen Kubikmeter gefüllt. Diese Menge reicht aus, um die Landwirtschaft fünf Jahre lang zu versorgen.

Auf Gran Canaria haben die Stürme Claudia und Therese eine historische Wasserknappheit beendet. Die Regenfälle füllten die Wasserspeicher der Insel bis zum Rand. Die Füllstände kletterten in Summe von 2,3 auf 39 Millionen Kubikmeter. Diese Menge versorgt die Landwirtschaft für die nächsten fünf Jahre.

Die beiden Stürme brachten außergewöhnliche Niederschläge, vor allem in den Bergregionen der Kanaren-Insel. Präsident Antonio Morales berichtet von einem Anstieg des Grundwasserspiegels um 122 Meter. In Bañaderos bei Arucas fielen an einem Tag 160 Liter pro Quadratmeter.

Von 40 Staudämmen sind mittlerweile 35 gefüllt. Sechs der sieben öffentlichen Dämme der Inselverwaltung haben ihre Kapazitätsgrenze erreicht. Der größte Damm Chira steht bei 51 Prozent.

Gran Canaria: Staubecken laufen nach 15 Jahren über

Die Infrastruktur der Insel bewältigte die Wassermassen problemlos, sagte Morales. Die Entwässerung verlief kontrolliert, Überläufe blieben beherrschbar. Im Bereich Las Niñas liefen erstmals seit 15 Jahren wieder Dämme über.

Die Stürme beendeten seit November herrschende Dürre und erhöhten die Wasserreserven um das 17-fache. Die Inselverwaltung erwartet in den kommenden Tagen weiteres Wasser. Die Wasserversorgung der Insel bleibt damit langfristig gesichert.

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