Ab September wollen die Mediziner auf den Kanarischen Inseln unbefristet streiken, das hat das Ärztebündnis jetzt angekündigt. Neu ist der Protest nicht: Im öffentlichen Gesundheitssystem der Kanaren legen die Ärzte schon seit Wochen immer wieder die Arbeit nieder. Im Kern geht es bei dem Konflikt um die Arbeitsbedingungen und um die Vergütung im regionalen Gesundheitsdienst.
Stück für Stück haben die Streikmaßnahmen an Schärfe zugelegt, und das Ärztebündnis hat mehrfach klargemacht, dass man durchaus bereit sei, noch weiter zu eskalieren. Woran es hakt, liegt vor allem an der anderen Seite. Denn das Gesundheitsministerium der Kanarischen Inseln weigert sich bisher, mit dem Streikkomitee überhaupt zu reden.
Kommen keine Verhandlungen zustande, dann wollen die Ärztegewerkschaften ihre Maßnahmen ab September zu einem unbefristeten Ausstand ausweiten. Das Ärztebündnis lässt keinen Zweifel daran, dass die Folgen des Streiks weiter wachsen werden, und das mit allen Konsequenzen für die Einwohner und für die Besucher der Kanaren.
Kanaren-Ärzte drohen mit unbefristetem Streik
Wer auf den Kanaren wohnt oder die Inseln besucht, muss bei einem unbefristeten Ausstand im öffentlichen Ärztedienst mit deutlichen Einschnitten in der medizinischen Versorgung rechnen. Die Wartezeiten in den Ambulanzen und auf Facharzttermine dürften länger werden, und planbare Eingriffe lassen sich häufig nicht halten, sondern müssen verschoben werden.
Adasat Goya, der Direktor des kanarischen Gesundheitsdienstes (SCS), berichtete, dass wegen des Ärzte-Streiks bereits mehr als 45.000 Termine auf den Kanarischen Inseln abgesagt wurden. Hinzu kommen nach Goyas Angaben 1200 Operationen, die verschoben oder ganz gestrichen werden mussten. Die wirtschaftlichen Folgen lägen schon jetzt bei über 200 Millionen Euro, so die Auskunft aus dem SCS.
Vom Gesundheitsministerium kommt trotzdem weiterhin kein Signal, dass man sich an Gesprächen beteiligen will. Das Streikkomitee wiederum pocht darauf, direkt in die Verhandlungen einbezogen zu werden. Solange sich beide Seiten nicht aufeinander zubewegen, gilt der Ausstand ab September als wahrscheinlich.
















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Lieber Heinz,
vielen Dank für Ihre Nachricht! Wir haben Ihnen soeben eine E-Mail mit einer kleinen Anleitung geschickt, um die Darstellung wieder zu normalisieren.
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Ihr Teneriffa-News-Team