Eine starke Calima mit Saharastaub zog am Montag über Teneriffa, La Gomera und El Hierro. Die Vorhersage stützt sich auf das Copernicus-Modell CAMS sowie auf Messungen der Europäischen Umweltagentur.
95 Mikrogramm PM10-Feinstaub pro Kubikmeter werden auf Teneriffa im Tagesmittel erreicht, womit die Luftqualität als schlecht gilt. Für La Gomera werden voraussichtlich 66 Mikrogramm pro Kubikmeter erwartet, für El Hierro 57 Mikrogramm. Auch dort ist die Luftqualität schlecht.
Forscher der Universität La Laguna stellten fest, dass das Herzinfarktrisiko bei solchen Calima-Wetterlagen um bis zu zwei Prozent steigt. Welche Gruppen besonders gefährdet sind, erläuterte bereits ein Beitrag über Calima und Risikogruppen auf den Kanaren.
Calima: Risikogruppen sollten Anstrengungen im Freien meiden
Augen und Atemwege können durch den feinen Saharastaub gereizt werden. Ältere Menschen, Schwangere sowie Menschen mit Asthma, anderen Atemwegs- oder Herzerkrankungen sollten deshalb körperliche Anstrengungen im Freien meiden. Geschlossene Fenster und Türen können ebenso helfen wie ausreichendes Trinken.
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