Der Tod einer Deutschen auf dem Flughafen von Fuerteventura hat eine erneute Debatte um die fehlende medizinische Grundversorgung an vielen Flughäfen der Kanarischen Inseln ausgelöst. Im Notfall dauere es zu lange bis Hilfe vor Ort sei, beklagen Mediziner. Hoteliers sehen gar den Ruf der Inseln in ernsthafter Gefahr.
„Eine Katastrophe“, verlauteten Vertreter des Hotel- und Gaststättenverbandes auf Fuerteventura, sei der Vorfall für den Ruf der Insel. Während sich Politik und Hotellerie noch um das Außenbild der Insel mindestens in Deutschland sorgen, ist die Nachricht des Todes der 72-Jährigen gerade erst in der Heimat angekommen.
Aufgrund eines Herzstillstandes war die Rentnerin kurz vor dem Heimflug verstorben. Zwar gibt es auf den Flughäfen eine Grundausrüstung für erste Hilfe, medizinisches Fachpersonal dagegen fehlt.
Tod einer Deutschen auf dem Flughafen Fuerteventura kanarenweit kein Einzelfall
Zuletzt war die Debatte um eine eigene Flughafen-Ambulanz auf der größten Kanaren-Insel entbrannt. Im Dezember war auf Teneriffa ein Flughafen-Mitarbeiter ebenfalls an einem Herzstillstand verstorben. Zwar reagierten die Kollegen des Mannes vorbildlich, schlussendlich sei der Rettungswagen mit Notarzt und modernster Technik aber zu spät eingetroffen, beklagten die Mitarbeiter des Mannes kurz nach dem tragischen Zwischenfall.
Durch die erneute Negativ-Präsenz der kanarischen Flughäfen in der öffentlichen Wahrnehmung steht die Politik nun so unter Beschuss, dass die Debatte um eigene Flughafen-Ambulanzen eine nie da gewesene Schärfe erlebt.
Für die Angehörigen der Verstorbenen kommt dies freilich zu spät.
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Debatte um Flughafen-Ambulanzen auf den Kanaren
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